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	<title>Neuseeland Blog &#187; Restaurant</title>
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	<description>Work &#38; Travel ganz rechts unten</description>
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		<title>Von 2 ½ zu ½ Arbeitsstellen</title>
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		<pubDate>Wed, 22 Sep 2010 04:37:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>cloudy</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<p><!-- p { margin-bottom: 0.21cm; } --></p>
<p>Am Samstag war mein letzter Arbeitstag in der Pizza Bar. Wie bei Jeres Abschied von der Fischfabrik wird man wohl immer etwas sentimental am Ende und so werde ich den Job sicher eine Weile vermissen. Verabschiedet wurde ich mit Schokopizza, kleiner Rumkugelmaus und einem Gutschein über 50 Dollar für Essen in der Pizza Bar. Also werden Jere und ich da sicher mindestens noch einmal lecker Essen gehen. Kellnern hier in Neuseeland hat mir viel Spass gemacht. Die Kiwis ab dem Alter von 30 sind sehr nett und immer für interessante Gespräche zu begeistern. Schnell merkt man, wenn sich ein Amerikaner hierher verirrt hat, denn dann bleibt das Trinkgeld auf dem Tisch liegen (und es gibt wenigstens mal Trinkgeld), es wird relativ wenig bestellt und es kommen Fragen wie: „Sind die Getränke refill?“.<span id="more-1231"></span>Backpacker erkennt man oft daran, dass sie nach der Rechnung fragen, anstatt vor zur Kasse zu kommen. Franzosen bestellen auch mal einfach nur einen Salat und Kiwi-Jugendliche bestellen oft zwei Gerichte pro Person, also eine Pasta und eine Pizza.</p>
<p>Interessant waren auch die Arbeiten neben dem Bestellung aufnehmen, Essen und Getränke bringen und Abkassieren: So haben wie das Tiramisu mit Sahne und Schokosoße verziert, Eiscreme dekoriert und hunderte kleiner Arbeiten wie Petersilie häckseln, Dosentomaten durch eine dünne Offnung in ein Glas füllen (schöööne Schweinerei), Spinat ausdrücken (wieso werden meine Finger rot?) und Meeresfrüchte auftauen erledigt. Natürlich bin ich jetzt auch Top-Tellerabwäscher und Gläserpolierer.</p>
<p>Der Job war sehr viel interessanter als Fabrikarbeit, jedoch nicht so lukrativ. Viele Leser unseres Blogs interessieren ja auch die harten Fakten, also ob es sich vom Geldaspekt her lohnt. Wenn ihr den Blog verfolgt habt, dann wisst ihr, dass ich nebenbei noch geputzt habe, also keine Unterkunft zahlen musste und 5 Wochen zusätzlich noch durch Management im Hostel Geld verdienen konnte. Die Pizzabar hatte 3 Wochen geschlossen, in denen ich also nichts verdient habe. Es ist also etwas schwer, Vergleichswerte zu ziehen: Insgesamt ist nicht viel übrig geblieben. Das heißt, wenn ich nur im Restaurant gearbeitet hätte (23-29 Stunden/Woche) und keine Zwischenpause gewesen wäre, dann wäre ich gerade so über die Runden gekommen. Keine Ahnung, wo das ganze Geld hin gegangen ist. Also um wirklich etwas zum Weiterreisen anzusparen, bräuchte man wohl einen weiteren Job oder man ernährt sich, wie das viele Backpacker tun, von Nudeln mit Ketchup und geht nicht ins Kino oder verursacht andere Extraausgaben. Jere und ich haben zwar sparsam gelebt, aber trotzdem sehr abwechslungsreich gegessen, am Wochenende auch mal Dinge unternommen und sind ab und zu essen gegangen, weil wir auch die drei Arbeitsmonate hier in Neuseeland genießen wollten.</p>
<p>Nun haben wir noch etwas mehr als zwei Wochen, bevor es am 6. Oktober in der Nähe von Christchurch mit dem Wwoofen auf einem Pferdegestüt weiter geht. Die Stelle haben wir wieder über das Wwoofingbuch gefunden und werden wohl 1-2 Wochen dort verbringen. Da passte es wie die Faust aufs Auge, dass wir letzte Woche im Bug einen Brief von Cynthia bekamen. Cynthia ist ca. 70 Jahre, hatte selbst einmal ein Hostel hier in Nelson und leitet zur Zeit das Shortbread Cottage, in dem wir die eine Woche übernachtet haben, als im Bug die Sportklasse untergebracht war. Jimmy, der eigentliche Besitzer des Shortbread Cottage ist auf Weltreise und hat Cynthia eingestellt, um das Hostel am Laufen zu halten. Nun muss Cynthia abends aber arbeiten und machte uns das Angebot, dass wir für die zwei Wochen, bevor wir los müssen, kostenlos im Shortbread Cottage in Jimmy&#8217;s Flat wohnen können, wenn wir von 17.00 bis 9:30 Uhr die Rezeption übernehmen. Das passt auch für sie perfekt, weil Jimmy auch um den 3. Oktober wiederkommt. Am Samstag meines letzten Arbeitstages hieß es also auch: Abschied vom Bug Backpackers und Umzug in unseren eigenen Flat mit eigenem Bad und Küche! Das passte auch von einem anderen Aspekt her sehr gut, denn im Bug-Hostel hat Anthony wieder mit einem neuen Projekt angefangen: Das eine Bad gegenüber von unserem Zimmer wird völlig umgebaut, in zwei Bäder unterteilt. Das bedeutete die letzten Tage dort: Viel Staub, viel Lärm, viele Handwerker.</p>
<p>Nun pflegen wir also unseren Blog, genießen den Frühlingsanfang, wollen ein paar Ausflüge in die Umgebung machen, das Auto auf Vordermann bringen und freuen uns auf das Weiterreisen.</p>
<p>Außerdem haben wir unseren ersten „Gast“ aus Deutschland hier: Unser lieber Flo, der seit Bali nur noch Bob heißt (Bob Marley), der im StudioM unserer Hochschule während unseres letzten Semestersy Praktikum gemacht hat und der ein Semester auf Bali studierte und nun seine Weltreise fortsetzt, schläft für ein paar Tage in seinem Van vor dem Shortbread Cottage und macht zwischendurch den Abel Tasman. Unten bei den Bildern könnt ihr sehen, wie wir Flo kannten und wie er jetzt aussieht! Jere ist dagegen doch noch harmlos. Er wird hier auf dem Blog auch einen kleinen Gastbeitrag mit seinen Erlebnissen veröffentlichen.</p>

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			<a href="http://www.ganzrechtsunten.de/wp-content/gallery/shortbread/7.jpg" title="Umbau des Bads im Bug Hostel" rel="lightbox[set_41]" >
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			<a href="http://www.ganzrechtsunten.de/wp-content/gallery/shortbread/flo_vorher_nachher.jpg" title="vorher: Flo, der Mediamarkt-Mitarbeiter / nachher: Bob, der Weltreisende" rel="lightbox[set_41]" >
								<img title="flo_vorher_nachher" alt="Von 2 ½ zu ½ Arbeitsstellen" src="http://www.ganzrechtsunten.de/wp-content/gallery/shortbread/thumbs/thumbs_flo_vorher_nachher.jpg" width="90" height="70" />
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	<!-- Pagination -->
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<p><br class="spacer_" /></p>
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		<title>Neue Kategorie und Manager-Erlebnisse</title>
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		<pubDate>Sat, 14 Aug 2010 02:15:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>cloudy</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wir wollten schon seit einer langen Zeit eine kleine Zusammenfassung mit mehr oder weniger wertvollen Tipps für Reisende in Neuseeland erstellen. Die haben wir nun endlich begonnen und Thomas Profil musste (es tut uns leid Thomas, aber kein Platz!) dem neuen Menüpunkt &#8220;Heiße Tipps&#8221; weichen. &#8211; ganz nach der neuen Rechtscheibreform Wir hoffen, damit vieleicht [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wir wollten schon seit einer langen Zeit eine kleine Zusammenfassung mit mehr oder weniger wertvollen Tipps für Reisende in Neuseeland erstellen. Die haben wir nun endlich begonnen und Thomas Profil musste (es tut uns leid Thomas, aber kein Platz!) dem neuen Menüpunkt &#8220;Heiße Tipps&#8221; weichen. &#8211; ganz nach der neuen Rechtscheibreform <img src='http://www.ganzrechtsunten.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt="Neue Kategorie und Manager Erlebnisse" class='wp-smiley' title="Neue Kategorie und Manager Erlebnisse Photo" /> <br />
 Wir hoffen, damit vieleicht dem einen oder anderen Backpacker eine kleine Starthilfe zu geben.</p>
<p>Ansonsten arbeiten wir frisch und frei vor uns hin! Immer wenn ich 2 Tage Hostel-Manager bin, passieren die eigenartigsten Sachen. In der einen Nacht wurde in das Auto eines Backpackerpärchens (Franzosen) eingebrochen und eine große Reisetasche geklaut. Zum Glück hatten sie an dem Gepäckstück ein Schildchen mit ihrer E-Mailadresse (was auch gleich als heisser Tipp in unsere Kategorie eingeflossen ist). Das Krankenhaus gegenüber hat sich dann gemeldet, weil sie die Tasche in ihrem Garten gefunden haben. Geklaut wurden daraus weder die Souveniers, noch die teuren T-Shirts, sondern lediglich die Dreckige-Wäsche-Tüte. Der Schaden für die zwei Franzosen ist trotzdem groß, da sie nur wenige Reisetage haben und durch die Reperatur des Autoschlosses einen ganzen Tag verloren.<span id="more-1095"></span></p>
<p>In der Woche darauf wurde ich auf dem Notfallhandy abends um 9.00 angerufen. Drei Franzosen (seht ihr das Muster?!) wollten Betten im Dorm buchen, sie kämen aber erst zwischen 0:00 und 1:00 nachts an. Den ganzen Tag hatte niemand angerufen oder eingecheckt, so dass ich dachte: Na gut, wenigstens 3 Betten gefüllt. Also bin ich mitten in der Nacht aufgestanden und hab die Jungs reingelassen. Die wären ja eigentlich die perfekten Gäste gewesen, weil sie gleich morgens um 8:00 wieder abgereist sind. Jedoch stellte ich danach fest, dass sie sich in der Nacht anscheinend im Hostel umgesehen haben und einer von denen in ein Zweibettzimmer umgezogen ist&#8230; Super! Und dafür bin ich extra aufgestanden! Naja, musste ich halt das Zimmer auch sauber machen. Mal schauen, was am Sonntag so passiert!</p>
<p>Im Restaurant ist wieder alles beim Alten. Caro arbeitet sich schnell ein und übernimmt am Montag mal ganz alleine den Laden (gut, Amir ist auch da), damit ich im Hostel arbeiten kann. Gestern hatten wir im Restaurant einen süßen Geburtstag mit 25 Leuten und jetzt hängen bei uns im Hostelzimmer die Luftballons an der Decke.</p>
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		<title>ich höre Stimmen</title>
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		<pubDate>Sat, 17 Jul 2010 01:46:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>cloudy</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Feueralarm]]></category>
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		<description><![CDATA[Heute Nacht um kurz nach drei Uhr höre ich eine Sirene. Zuerst denke ich, meine Phantasie spielt wieder einmal verrückt. Es wäre nicht das erste mal, dass ich in einer Halbschlafphase Dinge absolut realistisch wahrnehme und darauf reagiere. Gerade hier in Neuseeland schlafwandel und phantasiere ich in einer Woche mehr, als in einem ganzen Jahr [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Heute Nacht um kurz nach drei Uhr höre ich eine Sirene. Zuerst denke ich, meine Phantasie spielt wieder einmal verrückt. Es wäre nicht das erste mal, dass ich in einer Halbschlafphase Dinge absolut realistisch wahrnehme und darauf reagiere. Gerade hier in Neuseeland schlafwandel und phantasiere ich in einer Woche mehr, als in einem ganzen Jahr zuhause.<span id="more-1044"></span></p>
<p>Neben der Sirene ertönen auf einmal auch ganz deutlich die Worte „Evacuate the building using the nearest fire exit.“. Es wird langsam beunruhigend, wenn man anfängt, Stimmen zu hören, oder? Jere macht das Licht an. Also entweder ich bin so hochgeschreckt, dass ich ihn aufgeweckt habe (normal) oder er hört die gleiche Sirene und Stimme. Und dann setzt meine Erinnerung ein: Das hab ich doch schon mal gehört: Als Lena, Ex-Cleanerin und Ex-Kellnerin die Badtür aufgelassen hatte, während sie zum reinigen das heiße Wasser der Dusche angemacht hat. Der Wasserdampf hatte den Feueralarm ausgelöst.</p>
<p>Also ziehen Jere und ich uns kurz etwas über, Jere trägt nur FlipFlops und wir beginnen über die Wahrscheinlichkeit eines längeren Aufenthalts in der eisigen Nacht zu diskutieren (natürlich ganz sachlich). Daran könnt ihr sehen, dass wir nicht wirklich aufgeregt waren und im Nachhinein kommt mir unsere Reaktion ein bisschen zu relaxt vor. Schließlich schlappen wir (Jere immer noch in Flip Flops) in den Flur in Richtung Küche und Ausgang. Alle Zimmertüren sind offen und unsere süßen asiatischen Nachbarmädels taumeln verschlafen in die gleiche Richtung. Sie arbeiten mit Jere zusammen in der Fischfabrik, kommen aus Taiwan und haben erstaunlich europäische Namen: Gabi, Melissa, Rola und Dolly. Gabi studiert „Deutsch“ und weiß unglaublich viel über unser Land, spricht in einer tollen Aussprache ein paar Wörter und informiert uns gerne über Bräuche und Sitten aus Taiwan. Alle vier kochen und backen wie die Weltmeister und freuen sich, wenn wir ihre Leckereien probieren. Übrigens: Es gilt als Zeichen von Wertschätzung und dass es einem schmeckt, wenn man alles bis auf den letzten Rest aufisst und nicht wie in Deutschland etwas aus Höflichkeit für jemand anderen aufhebt!</p>
<p>Das ganze Hostel ist unterwegs nach draußen, was erstaunlich ist, weil beim Feueralarm am Tag nicht eine einzige Person aus den Zimmern gekommen ist. Als wir alle mehr oder weniger vor der Tür bzw. noch im halbwarmen Eingang stehen, fange ich an herumzufragen, ob schon jemand Anthony bescheid gesagt hat. Alle sind zu verschlafen und keiner hat ihn gesehen, also klopfe ich im Fronthaus an die Schlafzimmerscheibe, Anthony kommt nach kurzer Zeit heraus, schaltet den Alarm ab und versucht zu ergründen, wieso er ausgelöst wurde – ohne Ergebnis.</p>
<p>Wir gehen also wieder ins Bett und sind gespannt, was nächste Nacht so geschieht.</p>
<p>Diese kleine Geschichte nur als Zwischenbericht, um euch auf dem Laufenden zu halten, was bei uns so geschieht.</p>
<p>Heute (Samstag) ist mein letzter Arbeitstag, bevor das Restaurant bis zum 11. August schließt und Amir nach Australien fliegt. Das bedeutet, es ist Maxis allerletzter Arbeitstag und nach den Ferien kommt eine neue Kellnerin: Carolin (kor.). Sie ist tatsächlich durch unseren Blog (!) schon in Deutschland auf das Restaurant aufmerksam geworden, nennt sich selbst meine „Heimliche Stalkerin“ <img src='http://www.ganzrechtsunten.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt="ich höre Stimmen" class='wp-smiley' title="ich höre Stimmen Photo" />   und hat sich einfach mal beworben. Gestern war sie für ein paar Stunden da und durfte in die Arbeitsatmosphäre hineinschnüffeln. Mit ihr geht es also dann in ein paar Wochen weiter.</p>
<p>Ansonsten geht es und gut, wir sind ein wenig dauererkältet, aber das ist ja normal im Winter. Wir beneiden euch ein bisschen um die Hitze, aber trösten und mit dem Gedanken, dass es bald anders herum ist. Ganz liebe Grüße an alle Leser!!!</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
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