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	<title>Neuseeland Blog &#187; Auckland</title>
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	<description>Work &#38; Travel ganz rechts unten</description>
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		<title>Das große Ende / Der WOF Marathon</title>
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		<pubDate>Mon, 27 Dec 2010 10:23:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>cloudy</dc:creator>
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<p>Der Tag nach einem Perfect Day hatte es ja wirklich schwer, aber er war auf seine Weise ebenfalls wundervoll. Wir fuhren bis hinunter nach Auckland und trafen zwei ganz besondere Menschen: Yvi und Roland, das Hochzeitspaar, für die wir das Hochzeitsvideo gedreht hatten, starteten ihre Hochzeitsreise an diesem Tag in Auckland und wir trafen sie an einer Kreuzung direkt am Skytower. Beide hatten T-Shits mit unserem Bloglogo drauf an und waren vornehm winterbleich. Wir tranken einen Weihnachtskaffee bei Starbucks und unser Heimweh wurde wieder ein Stück größer. Es war so schön, hier in Auckland und nach so langer Zeit so enge Freunde zu treffen. Eine ehemalige Klassenkameradin von Roland trafen wir anschließend auch noch – jaja, die Welt ist klein. Wie klein sie wirklich ist, zeigte sich auch in unserem Hostel: Hier arbeitet Tessa, mit der ich zusammen das Bug Hostel gemanaged hatte, als der Besitzer im Urlaub war. Wir gönnten uns nach fast 30 Tagen Vanübernachtungen ein Doppelzimmer, um unsere ganzen Sachen zu sortieren, auszumisten und auf jeweils zwei Rucksäcke zu reduzieren. Nach so langer Zeit mit großem Stauraum hatte sich so einiges angesammelt. Die gesamten Wintersachen mussten zum Beispiel raus und gingen ans Rote Kreuz. Außerdem machten wir den Van noch einmal von innen und außen richtig sauber, mit Neues-Auto-Geruck, Cockpitspray, Fensterputzen, Saugen etc. Er glänzte nun wirklich wie noch nie und alle Interessenten bestätigten uns, dass sie noch nie – und ich zitiere – so einen gepflegten Van gesehen haben! So, da kann ja dann nichts mehr schief gehen. (dachten wir)<span id="more-1559"></span></p>
<p>Leider sagten auch bisher alle Interessierten, dass ihnen der Van zu klein (dafür sparsam wie sonst was!) oder zu teuer sei. Durch Preisrecherche waren wir uns aber sicher, dass wir in der mittleren Preisklasse lagen und unser Auto eine gute Ausstattung und wenig Kilometer hatte, was uns zuversichtlich bleiben ließ. Manche konnten auch nicht so lange warten, bis wir aus dem Northland wieder zurück waren und hatten bereits einen Van gekauft. Wir fuhren noch einmal die Hostels ab strichen die Gitarre auf den Flyern durch und reduzierten den Preise deswegen um 50 Dollar.</p>
<p>Anschließend fuhren wir zu unserer Wwoofingfamilie, bei der wir planten, bis zu unserem Abflug zu bleiben. Evelyn wohnt mit ihrer Katze ungefähr 30 Minuten entfernt von Auckland. Als wir ankamen, begrüßte sie uns vor dem Haus. Auf dem Boden im Gras lag eine Matratze und sie forderte uns auf, diese mit rein zu nehmen, da wir darauf schlafen würden. Wir könnten auch im Van schlafen, wenn uns das angenehmer wäre (noch mal zur Erinnerung: Arbeiten gegen Essen und UNTERKUNFT). Da wir die Bettwäsche im Van schon für den nächsten Besitzer gewaschen hatten und weil wir ja dafür arbeiteten, entschieden wir uns für das kleine Zimmer mit den zwei dünnen Matratzen auf dem Boden. Evelyn gab uns Bettwäsche (keine Kissen, die holten wir aus dem Van) und wir machten unser Zimmer beschlafbar. Wir teilten es mit vielen Spinnen (zum Glück nur die dünnen großen), doch was mich wirklich vom Schlafen abhielt, war der Geruch: Ich weiß nicht, ob es der Vorhang, der Teppich oder das Bücherregel war, aber irgendwas stank moderig, wie in einem feuchten Keller.</p>
<p>Die beiden Kinder Jackson (ca. 21) und Marama (ca. 25) waren zu Besuch und das kleine Haus war somit ziemlich voll. Bei einem Rundgang durch den Garten erklärte uns Evelyn die Arbeiten für den nächsten Tag. Sie musste noch ein paar Tage arbeiten, bevor sie Urlaub hatte. Sie betreut Kinder in einer Waldorf-Kindertagesstätte. Das Haus schien schon sehr alt zu sein. Vor der Dusche klebte eine feste Plastikfolie auf dem Boden, durch die man unter das Haus schauen konnte, weil an der Stelle das Holz schon weggefault war. In den nächsten Tagen versuchten wir das Haus mit einem Hochdruckreiniger von außen abzusprühen, um es zum Streichen vorzubereiten (funktionierte nicht, weil man an dem Hochdruckreiniger den Schlauch nicht richtig befestigen konnte). Ansonsten zogen wir viel Unkraut heraus und an einem Regentag reinigten wir die Fenster und das Bad von oben bis unten. Das Essen war zwar lecker, aber nicht so ganz sättigend, da es jeden Abend nur Salat gab. Am dritten Tag schwoll Jeres Fuß stark an und am vierten Tag gingen wir zum Arzt. Der Fuß war nicht gebrochen, aber Jere sollte ihn still halten und kühlen. Wir sagten Evelyn, dass wir nicht weiter für sie arbeiten könnten und am nächsten Tag ins Hostel ziehen würden. Wir hatten sowieso schon mit dem Gedanken gespielt, weil wir uns in dem Haus nicht so ganz wohlfühlten. An diesen Abend bestellten wir leckere Pizza bei der Kette „Hell&#8217;s Pizza“ (sehr lecker) und hatten noch einen schönen letzten Abend zusammen. Am nächsten Vormittag reinigten Jere und ich noch ein paar Küchenschränke und dann fuhren wir zu Tessas Hostel zurück.</p>
<p>Das Wwoofing abzubrechen war eine gute Entscheidung. Auf diese Weise konnten wir spontan zu Van-Interessierten hinfahren und fühlten uns auch nicht mehr so fehl am Platze: Die Tochter von Evelyn ist nämlich nur alle ein bis zwei Jahre dort und wir hatten das Gefühlt, dass wir da eher störten.</p>
<p>Ein holländisches Pärchen meldete sich schließtlich mit ernsten Absichten den Van für den angebotenen Preis zu kaufen. Jere holte die beiden ab, da nur für drei Leute Platz ist und der große Tag begann: Die beiden wollten den Van wirklich gerne kaufen und hatten bereits einen Legalcheck machen lassen: Hier erfährt man, ob der Van gestohlen ist und ob Schulden (Falschparken, Maut etc.) auf ihm lasten. Der Check war ok und als nächstes stand der Mechanical Check an. Da dieser hier in Auckland extrem teuer ist, wollten die zwei einfach noch mal einen WOF-Check machen lassen, wie wir ihn vor einer Woche hinter uns gebracht hatten. Jere rief mich an und beschrieb die Situation: wenn wir dort durchfallen, dann ist auch der jetzige WOF nicht mehr gültig. Das heißt, wir müssen jede Reparatur machen, um wieder WOF zu haben. Eine Stunde später meldete er sich noch einmal und natürlich sind wir durchgefallen und der WOF war weg.</p>
<p>Drei Sachen mussten gemacht werden: Zwei Räder mussten miteinander ausgetauscht werden, damit die Größe vorne und hinten einheitlich ist (der andere WOF hatte die Räder ausgetauscht, weil die „besten Reifen vorne sein sollten“, der hatte wohl nicht auf die Größe geachtet&#8230; also wieder zurücktauschen), die Vorderlichter mussten neu ausgerichtet werden, damit sie bei Dunkelheit die Straße ideal beleuchten  (jeder WOF findet immer wieder neue Kleinigkeiten) und dann gab es aber noch eine Beanstandung, die uns ein bisschen schockte: Die vordere Lenkstange musste ausgetauscht werden. Es war Freitag und die Holländer wollten am nächsten Tag schon losfahren. Jere suchte mit ihnen also noch schnell eine Werkstatt, die diese Reperaturen machen konnte. Sie fanden eine, die ebenfalls eine WOF-Stelle mit integriert hatte. Diese meinte, man bräuchte die Lenkstange nicht zu wechseln, behob die anderen Kritikpunkte und schickte Jere zurück zum anderen ersten WOF. Die meinten aber, die Lenkstange müsse auf jeden Fall ausgetauscht werden. Nun waren wir alle verunsichert und wir entschieden, das Auto noch einmal durch eine andere (dritte bzw. vierte Werkstatt) testen zu lassen. Hier kam nun auch raus, dass die Lenkstange gewechselt werden sollte. Also ließen wir das am nächsten Tag machen. Wir hatten Glück, das einer der Mitarbeiter ganz großes Mitleid bekam und extra für uns am Samstag das Ersatzteil besorgte und einbaute. Wir teilten die Reperaturkosten mit den Holländern und mussten so einiges vom Endpreis abziehen. Dafür haben die zwei dann hoffentlich in zwei Monaten Ruhe, wenn sie den Van wieder verkaufen. Also noch muss keiner traurig sein: In zwei Monaten gibt’s den Kiwi-Van wieder zu kaufen!</p>
<p>Die zwei lieben Holländer fuhren Jere noch zurück zum Hostel, wo ich sie auch endlich kennenlernte und dann hieß es auch schon: Good Bye Van! Das war ein ganz komisches Gefühl, zu sehen, wie die zwei in unseren gelben Van mit den schwarzen Kiwis einstiegen. Auf der organgenen Matratze (wahrscheinlich der Kaufgrund für die Holländer) lag noch unser Bodyboard und die Kühlkiste und schon fuhren sie los, bogen um die Kurve und unsere Reise hier in Neuseeland war nun entgültig vorbei.</p>
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		<title>Querläufer, dicke Bäume und Schäferschweine</title>
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		<pubDate>Sun, 19 Dec 2010 11:17:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>czery</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Unsere Reise in Neuseeland neigte sich nun dem Ende zu und uns wurde immer klarer, dass wir nur noch sehr wenige Tage zum Reisen hatten, bevor wir eine Woche in Auckland bleiben mussten, um den Van zu verkaufen. Ein unerforschtes Gebiet mit jeder Menge Naturwunder wartete noch auf uns: Das sonderbar geformte Northland, dass sich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Unsere Reise in Neuseeland neigte sich nun dem Ende zu und uns wurde immer klarer, dass wir nur noch sehr wenige Tage zum Reisen hatten, bevor wir eine Woche in Auckland bleiben mussten, um den Van zu verkaufen. Ein unerforschtes Gebiet mit jeder Menge Naturwunder wartete noch auf uns: Das sonderbar geformte Northland, dass sich wie ein dünnes Band mit kilometerlangen mondförmigen Sandküsten fast senkrecht in den Norden streckt. Mit jedem Kilometer wird es ein bisschen tropischer. Doch bevor es losging, ließen wir noch den neuseeländischen TÜV über unser Auto schauen: WOF. <span id="more-1531"></span></p>
<p>Als wir nach unserer Übernachtung etwas außerhalb von Auckland wieder zurück in die Stadt fuhren, hielten wir auf dem Weg dort hin an der ersten WOF-Werkstatt, die wir sahen. Sie konnten unseren Van auch gleich rannehmen und beleuchteten ihn von allen Seiten. Wir haben schon von einigen Reisenden gehört, dass es WOF-Werkstätten gibt, die einem unbesehen die Plakette geben. Sowas haben wir noch nicht erlebt, vielmehr waren bisher alle supergründlich. Das ist auch verständlich, weil die WOF-Stellen für Dinge haften, die sie übersehen haben. Diese Werkstatt hatte wieder eine riesige Checkliste und fand auch gleich den Wackelkontakt im rechten Bremslicht. Außerdem bemängelten sie noch eine der Dachleisten, an denen der Dachgepäckträger befestigt wurde. Dies hatte auch schon die letzte Werksatt bei der letzten Überprüfung in Nelson gesagt und tatsächlich musste es diesmal gemacht werden. Wir verbrachten also unseren Tag in New Lynn (den Namen des Ortes fanden wir erst nach nach einer Weile heraus) und suchten nach freiem Internet (Tipp: McDonalds und Bibliothek sind immer gute Orte zum suchen), um Emails abzuholen und eventuell ein Video für den Blog hochzuladen. Währenddessen wurde das Rücklicht ausgetauscht und die Dachreling abgeschliffen und mit Rostschutzmittel bepinselt. Als wir den Van wieder abholten, hatte er lauter graue Flecken an der Seite oben, was ja irgendwie doof aussieht. Die Entscheidung, nochmal die Spaydose in die Hand zu nehmen und nun auch das Dach zu vervollständigen fiel. In einem Ein-Dollar-Shop kauften wir Abdeckplane und entdeckten dabei auch noch einen Europa-Neuseeland-Doppelstecker-Adapter, so dass sich unsere Aufladeprobleme auch behoben. Und wir machten noch eine tolle Entdeckung: wir schauten in einen riesigen Asialaden hinein und entdeckten, dass hier nicht nur die Früchte um einiges preiswerter waren, sondern dass es hier auch einige Anregungen für neue Speisen gab. Wir kauften für den Abend gefrohrene Dumplings (dünne Teigtaschen mit gewürztem Schweinefleisch, ählich Pelmeni) und jede Menge frische Tomaten, Erdbeeren, Mangos, Avocado und Reisnudeln.</p>
<p>Da wir nun den Vanverkauf mit Flyern und WOF vorbereitet hatten, machten wir uns endlich auf unseren Weg in den Norden. Raus aus Auckland ging es hoch bis nach Waipu. Hier gab es wieder einen DOC-Campingplatz (8 Dollar + 2 Dollar aufgezwungene Mülltüte), mit direkter Wärterbetreuung, hinter den Dünen eines riesigen langen Strandes, an dessen einem Ende direkt am wunderbar weichen weißen Sandstrand eine hässliche Fabrik stand. Am nächsten Morgen nahmen wir gleich die Gelegenheit und das nun schon sehr warme Wetter zum Anlass und sprangen in die schöne See. Das klingt alles idyllisch, war es auch, bis zu dem Punkt, als mich etwas in den Fuß zwickte und als die Welle vorrüber und das Wasser wieder klar war, sahen wir viele tellergroße runde Krabben, die sich im Sand vergruben, oder seitwärts umher krabbelten. Nach dieser Entdeckung war uns beiden nicht mehr so nach baden. Wir duschten uns wieder kalt ab (camping macht hart) aßen Frühstück und fuhren los.</p>
<p>Die erste Station an diesem Tag war Whangarei, ein kleiner Ort, in dem sich der A.H. Reed Park befindet. Der Park kostet keinen Eintritt und man kann ein paar der großen Kauribäume sehen, die in allen Reiseführern beworben werden. Die größte Attraktion ist eine Art Brückenweg, der auf Pfählen fast durch die Baumwipfel führt. Die Bäume sind hier nicht so richtig riesig, der Umfang ist aber schon ein bisschen beeindruckend, wahrscheinlich aber nichts besonderes, wenn man mal in Amerika war. Hier in Neuseeland sind sie eine große Attraktion, weil sie oft schon ziemlich alt sind und alles Alte hier einen besonderen Wert hat, vorallem nach den weitgreifenden Waldrodungen im ganzen Land. Irgendwo auf dem Weg gibt es auch Ausstellungen von aus dem Moor ausgegrabenen Kauribaumwurzeln, die ururalt sind.</p>
<p>Wir nutzten die Gelegenheit um im hiesigen Warehouse eine Shoppingtour einzulegen. Hatte ich schon über unsere Begeisterung für das Warehouse geschrieben? In Nelson konnten wir ganze Nachmittage darin verbringen. Sicher ist die Qualität der Dinge nicht so toll (jedoch nehmen sie anstandslos alle Sachen zurück und geben das Geld wieder, wenn man den Kassenzettel noch hat), es riecht sehr chemisch im ganzen Lagerhaus (also alles vorher waschen, bevor man es benutzt) und sicher sind einige Sachen „von Kindern für Kinder“ hergestellt, wie Olga es ausgedrückt hat. Für den kleinen Backpackergeldbeutel jedoch ist es ein Paradis an Schnäppchen und man weiß gar nicht, was man alles gebrauchen kann! Diesmal leistete ich mir eine kurze Hose (heiße Temperaturen). Außerdem kauften wir noch einmal eine gelbe Spraydose für das Auto und  griffen zu, als wir sahen, dass die Bodyboards nur 11 Dollar kosteten. Bodyboards sind eine Altenative zu Surfboards, Oberkörpergroß, aus Styropor und mit Stoff bezogen (oder auch nicht). Unsere war zwar eins für Kinder mit Pirat drauf, aber sehr süß und es stellte sich als unsere neue Lieblingssportart heraus, hat sich also voll gelohnt. Wir rissen uns zurück und kauften keinen Neoprenanzug, obwohl auch die supergünstig und stylisch waren. Aber wir mussten uns ja bald auf zwei Rucksäcke begrenzen.</p>
<p>Nächster Halt war der süße Ort Kawakawa. Der Künstler Hundertwasser lebte hier in seinen letzten Lebensjahren, etwas außerhalb in einem Haus ohne Stromanschluss. Er half dem Ort zu einem  guten Dauerumsatz durch eine ganz besondere Attraktion: die Hundertwassertoilette. Fährt man durch den Ort, muss man ganz genau Ausschau nach etwas sonderbarem suchen, sonst fährt man vorbei. Hier in Neuseeland ist es üblich, dass an der Hauptstraße jeder Laden an den nächsten grenzt, also eine durchgängige Mauer an Häusern entsteht. Nahezu jeder Laden hat außerdem ein herausstehendes Vordach über dem Erdgeschoss, dass den Fußgängerüberweg überdacht, was sehr praktisch bei Regen ist. Witzig ist ja, dass der Laden meist nur ein Erdgeschoss besitzt, jedoch eine riesige geschwungene verzierte Fassade, die oft den Anschein hat (mit Fenster und allem), als gäbe es einen zweiten Stock. Schaut man jedoch von der Seite oder hinten, sieht man, dass sich nichts dahinter befindet. Das nur so zwischendurch. Also aufgrund von dieser Überdachung ist es ein bisschen schwer, die Toilette, die sich in die Ladenreihe eingliedert sofort zu sehen. Jedoch fällt auf, dass an einer Stelle des langen Daches auf einmal Pflanzen wachsen und das beige lange Gras vom dach hinunter schaut. Und dann wundert man sich, wie man diese Architektur übersehen konnte: bunte knubbelige ungleichmäßige Säulten und ein Baum, der durch ein Loch der Vordaches hindurchwächst markieren den Eingang dieser wundervollen Toilette. Ich hatte es mir vorher nicht so wunderbar vorgestellt, aber diese Toilette ist wirklich etwas besonderes und man sollte diesen Stopp nicht auslassen, auch wenn man in Eile ist. Die Fotos sprechen für sich und es ist fast unmöglich, sie zu beschreiben. In typischer Hundertwasserart wirkt alles zusammelgepuzzelt, jedoch in einer wunderbar positiven fröhlichen und irgendwie doch geordneten Art. Man hat ein  angenehmes, naturverbundenes Gefühl hier auf Toilette zu gehen und als Touristenatraktion Nummer Eins ist die Toilette sehr gut gepflegt. Aus Cleaner-Sicht bemitleide ich jedoch ein bisschen die Putzfrauen, die die tausenden Fugen sauber halten müssen.</p>
<p>Irgendwann war auch das schönste Toilettenerlebnis zu ende (übrigens die ertse Toilette, auf der ich mich fotografiert habe).<br />
 Der nächste Ort mit dem wunderschönen Namen Paihia wartete schon auf uns. In der Nähe wurde der umstrittene Vertrag von Waitangi geschlossen, der zwischen einigen Maoristämmen und der englischen Krone geschlossen wurde. Wir fuhren am Vertragshaus vorbei und fanden die Harurufalls, einen wasserfall, der nicht sehr beeindruckend war, aber gut für ein Picnic oben auf den Steinen im Wasser wäre, falls jemand mal Lust darauf hat. Und schließlich ging es an dem Tag noch nach Kerikeri. Laura hatte uns noch einen Tipp für ein tolles Hostel direkt am Statehighway gegeben (jedoch ruhig gelegen): das Farmhostel im Orangen- und Mandarinenhain. Hier hatte sie eine Weile für Unterkunft gearbeitet und tatsächlich war es ein sehr guter Tipp! Der Besitzer des Hostels ist deutsch und die deutsche Ordentlichkeit hält hier Einzug. Witzige Hühner (ganz eigenartige Rassen, die aussehen, als wären sie grad frisiert worden und würden die Natur nicht überleben), zwei alte Hunde (der Schäferhund ist unglaublich schlau und legt sich gerne so vors Auto, dass er nur durch einen Hundekeks wegbewegt werden kann und wenn man nicht schnell genug ist, legt er sich erneut davor, um noch mehr Kekse abzustauben) und dicken gefleckten Schweinen (die nach Apfelsinen riechen müssten, so viele, wie sie essen). Wir schliefen erneut im Van und nutzten die Hosteleinrichtungen mit. Am Abend lernten wir zwei selbstständige Veranstaltungstechniker kennen und quatschten bis tief in die Nacht. Die zwei kauften Jere die Gitarre ab und wir sind froh, dass sie nun in so guten Händen ist.</p>

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		<title>Gold und surfende Weihnachtsmänner</title>
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		<pubDate>Fri, 17 Dec 2010 07:30:42 +0000</pubDate>
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			<content:encoded><![CDATA[<p>So, da heute unsere Internetverbindung wieder etwas besser ist, gibt&#8217;s nun die Videos zum letzten Beitrag. Wir waren bei Neuseelands größter aktiver Goldmine, beim Hot Water Beach, bei der Cathedral Cove und in Coromandel Tow, bevor wir uns in die große Stadt aufmachten (Auckland), um unseren Van für den Verkauf zu bewerben.</p>
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		<title>Coole Surfer und heiße Strände</title>
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		<pubDate>Thu, 16 Dec 2010 07:28:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>czery</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Raglan ist einer der vielen Surferorte auf der Nordinsel Neuseelands, liegt aber ausnahmsweise an der rauheren Westküste. Gleich als wir ankamen, ereilte uns dieses Gefühl: Alles ist locker, leicht und cool. Die Leute sehen aus, als würden sie grad vom Surfkatalogshooting kommen, ausgebleichte blonde Haare, gleichmäßig sonnengebräunte Haut, Modelfigur und gewinnendes Lächeln. Das wollten wir [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><!-- p { margin-bottom: 0.21cm; } --></p>
<p>Raglan ist einer der vielen Surferorte auf der Nordinsel Neuseelands, liegt aber ausnahmsweise an der rauheren Westküste. Gleich als wir ankamen, ereilte uns dieses Gefühl: Alles ist locker, leicht und cool. Die Leute sehen aus, als würden sie grad vom Surfkatalogshooting kommen, ausgebleichte blonde Haare, gleichmäßig sonnengebräunte Haut, Modelfigur und gewinnendes Lächeln. Das wollten wir dann auch gleich genauer wissen und fuhren hinunter zum Strand. Und tatsächlich waren über 30 Surfer auf dem kurzen Abschnitt im Wasser, der Rettungsschwimmerturm voll besetzt, ein Rettungsschwimmer am Wasser mit wachsamen Augen aufs Meer gerichtet und roter Schwimmboje in der Hand. Wie in Baywatch. Das ganze sah so verlockend aus, dass wir uns für den nächsten Tag vornahmen, ein Bodyboard (oberkörpergroßes Styroporbrett) auszuleihen und auch einmal ein bisschen im Wasser rumzupaddeln. Wir übernachteten auf einem großen Campingplatz, der tatsächlich mal viele Camper beherbergte. Leider prasselte als wir aufwachten der Regen auf unser Autodach, so dass unsere Boarderfahrung bis zum nächsten Traumstrand warten muss, also sicher nicht sehr lange.<span id="more-1515"></span><!--more--></p>
<p>Da es in Raglan tatsächlich mal geregnet hat, packten wir unsere Sachen zügig zusammen und fuhren quer durchs Land an die Ostküste. Auf dem Weg passierten wir Hamilton, in dem wir nur kurz verweilten, um Weihnachtskarten zu schreiben. Ansonsten fanden wir die Stadt nicht besonders sehenswert. Unser nächster Stopp war in Waiti, einem winzigen Ort, der jedoch eine Besonderheit hat: Seine Goldmine. Geht man die Hauptstraße entlang, sieht man erst einmal nichts, außer als ein eigentümliches hohes schmales Betonhaus, das eine Ruine zu sein schien. Wir gingen den kurzen Weg hinauf und erfuhren, dass dies das Pumphaus der Mine war. Ein paar Schritte weiter über den Hügel an der Hauptstraße erschlägt es einen dann fast: Plötzlich standen wir vor einem riesigen, wirklich megagroßen Loch in der Erde. Durch seine rote Sandfarben und Steinschichten und den grünen Rändern wirkte es wie eine mächtige Fleischwunde in der Erde. Noch heute wird in der Mine Gold gefördert, jedoch nicht mehr so viel (6g pro Tonne Gestein) und die Tage der Mine sind gezählt. Die Stadt hat jedoch bereits reagiert und sieht die Situation ganz realistisch: Sie müssen eine neue Einnahme- und Beschäftigungsquelle finden. Hierfür hat sie scheinbar eine Organisation ins Leben gerufen, die darüber beratschlagt, was aus der Mine werden soll: Die aktuellen Pläne sind am Zaun auf einem Plakat bereits umrissen. So konzentriert die Stadt sich logischerweise auf den Tourismus und will die Mine zu einem Entdeckungsort umbauen.</p>
<p>Wir fuhren dann noch ein bisschen weiter, nach Whangamata, das direkt am Meer liegt. Hohe Wellen und weißer Sandstrand ließen uns wieder unser Badeklamotten anziehen und auf ging es ins Wasser. Mit kurzem Schlüsselverlust und -Suche am Strand fanden wir etwas außerhalb einen großen DOC-Campingplatz, der erste mit Campingplatzverwalter vor Ort und relativ „teuer“ (9,00 Dollar/Person). Nicht im Preis inbegriffen waren die heißen Duschen, auf die wir uns schon sehr freuten. Doch auch bei Münzeinwurf wurde eine Dusche gar nicht warm und die andere dafür kochend heiß. Naja, Camping macht hart. In der Nacht hatten wir dann auch noch eine 30-Mücken-Tötaktion und am nächsten Morgen regnete es wieder, so dass wir Camping nicht mehr so romantisch fanden und uns für die nächsten zwei Nächte eine Auszeit davon gönnten.</p>
<p>Zuvor standen für den Tag aber noch zwei Sehenswürdigkeiten auf der Strecke an: Erster Halt war der berühmte Hot Water Beach, eine weitere Möglichkeit für Lowbudget-Touristen kostenlos ein heißes Bad aufgrund von vulkanischen Aktivitäten zu nehmen. Dieses mal geht das sogar direkt am Meer. Bereits auf dem Weg dort hin bieten verschiedene Läden Spaten zum Ausleihen an und der „Touristenstrom“ kam uns in Campervans entgegen. Da fiel uns das erste Mal ein, dass wir gar nicht wissen, wie die Gezeiten sind und dass wir eventuell die Ebbe, die das Baden erst möglich macht, genau verpassen. Am Parkplatz angekommen, bestätigte sich unsere Ahnung: Die meisten waren bereits am Abreisen und das Meer stand schon relativ hoch am Strand. Dumm gelaufen. Trotzdem gingen wir ein Stück am Strand entlang zu der Stelle, an dem normalerweise ein Loch von 30 cm ausreicht, um an die Erdwärme zu gelangen. Hier graben täglich Touristen Löcher in den Strand und setzen sich in das badewannenwarme Wasser. Einige versuchten es immernoch, als wir ankamen, aber die Wellen machten die Löcher gleich wieder zunichte. An einem schmalen Streifen konnte man jedoch genau sehen, wie der Sand anfing zu blubbern, wenn grad keine Welle ankam. Hier brauchte man nur ein wenig die Füße in die Erde graben und verbrannte sich fast die Sohle, so heiß war es bereits 5 cm unter der Oberfläche.</p>
<p>Weiter auf der Fahrt hielten wir an der Cathedral Cove, einer Höhle bzw. einem Bogen am Strand. Wir sahen sie nur von oben und entschieden uns gegen den Abstieg, da wir in dem Touristenansturm sowieso keinen Parkplatz finden konnten und für den schönen Ausblick auf die kleinen Inselchen im Halteverbot standen. Die Wasserfarbe, ein sattes Türkis, und die schwarzen Inselketten waren wieder eine ganz andere Landschaft. Wir fuhren jedoch noch ein Stück weiter bis nach Coromandel Town (die ganze Halbinsel heißt auch Coromandel). Der Name klingt bei weitem größer, als das kleine Dorf tatsächlich ist. Wieder spielt sich das Leben hauptsächlich an der einen Hauptstraße ab und gegen Abend um acht ist es wie ausgestorben, wären da nicht die überdurchschnittlichen guten Restaurants, die die Gäste anziehen. Wir hatten ja nun schon eine Weile von Dosenessen gelebt, so dass wir uns ein Abendessen in dieser kulinarischen Gegend gönnten. Die Portionen in dem Café mit schönen Außentischen, von denen aus man die ganze Straße beobachten kann, waren wirklich sehr edel (klein), aber überdurchschnittlich lecker. Jere hatte ein Rindersteak mit vier halben Kartöffelchen und ich hatte ein Lamm mit je zwei Scheiben Karotten und Kumara (Süßkartoffel). Dazu gab es Salat. Erstaunlicherweise wurden wir fast satt davon. Trotzdem teilten wir uns noch einen Nachtisch, der jeden Cent wert war: Es hieß zwar anders, aber später im Internet fanden wir die Bezeichnung „Lavacake“ dafür: Eine Tasse mit einer Art feuchtem Schokokuchen drin, der in der Mitte noch richtig heiß und flüssig war. Lecker!</p>
<p>Um wieder ein wenig Tempo aus unserer Reise zu nehmen und die Eindrücke verarbeiten zu können, blieben wir zwei Tage in Coromandel. Ein urgemütliches Hostel, das „Lions Den“, ließ uns wieder für einen reduzierten Preis im Van übernachten und Küche, Bäder und Aufenthaltsräume mitbenutzen. Das Lions Den war für mich das gemütlichste Hostel in ganz Neuseeland. Alles ist afrikanisch eingerichtet, das Haus ist klein und verwinkelt, hat nur wenige Betten und eine große Veranda, die z.T. noch einmal nach außen hin verglast ist. Hier kann man sich auf der „Fensterbank“ auf die große Kissen legen und in den Urwaldgarten schauen. Die Besitzerin war sehr freundlich und lief die meiste Zeit nur mit einem Hippi-Tuch umwickelt herum.</p>
<p>An unserem reisefreien Tag machten wir fast nichts. Mittags spazierten wir zur „Hauptstraße“, um zu sehen, was so los ist im Dorf. Und tatsächlich erwischten wir wohl den spannendsten Tag im Jahr: Schon in unserer Nebenstraße wimmelte es von Kindern und „Paradewagen“: Es war wieder „Santa Parade“, die wir schon in mehreren Städten gesehen hatten. Diesmal waren wir jedoch mitten drin und Coromandel Town hat sich einiges einfallen lassen! Jeres Lieblings“wagen“ war eine Gruppe von Rentnern, die in ihren elektrischen Rollstühlen bunt geschmückt wie Weihnachtsbäume in der Parade mitfuhren. Alle Bewohner des kleinen Ortes standen auf der Straße und winkten den Wägen zu. Am meisten freuten sich alle wohl über die vielen Bonbons, die in die kleine Menge geworfen wurden. Wir liefen ein Stück mit der Parade mit und nahmen dieses ganz andere Weihnachtsgefühl wahr. Für die Neuseeländer bedeutet Weihnachten eher: Sommerferien und BBQ, surfen, sonnen und entspannen. Am Abend schauten wir uns noch einen gewaltig bunten Sonnenuntergang an.</p>
<p>Um weiter in den Norden von Neuseeland zu gelangen, genauer gesagt ins Northland, muss man durch das Nadelöhr Auckland hindurch, die größte Stadt Neuseelands, in dessen Ballungsraum eine Millionen Menschen wohnen, also ein Viertel der neuseeländischen Bevölkerung. Alle bisherigen Bekanntschaften, die Auckland bereits erlebt hatten, rieten uns, möglichst nicht viel Zeit hier zu verbringen. Unser erster Eindruck: Gar nicht mal so schlimm. Die Straße bis nach Auckland an der  Westküste Coromandels entlang wirkte bereits wie eine Küstenstraße in Griechenland: Die Vegetation war nun deutlich trockener, an den Straßenrändern standen Bäume mit leuchtend roten Igel-Blüten und das Meer wurde immer türkiser.</p>
<p>Auckland selbst hat chaotische Straßenverläufe, was vielleicht weniger erfahrene Fahrer abschreckt. Jere fuhr jedoch, als wir unsere Werbezettel für den Van im allen BBH-Hosteln aufhängten, wie ein erfahrener LKW-Fahrer über die dreispurigen Kreuzungen und verwinkelten Einbahnstraßen, als wäre er in der Großstadt aufgewachsen. Nach ungefähr der Hälfte der Strecke erhielt ich eine SMS von Laura, die mit mir zusammen im Bug Hostel in Nelson geputzt und auch in der Pizza Bar gearbeitet hatte. Zufällig ist sie auch noch ehemalige Schülerin von Jeres Vater, die Welt ist so klein. Sie habe uns gerade an ihrem Hostel vorbei fahren sehen. Wir unterbrachen also unsere Tour und tranken mit Laura und ihrem Freund Daniel einen Tee. Die beiden erzählten uns von ihren Abendteuern auf den zwei Inseln. Daniel hat unter anderem mit seiner deutschen Firma, die hier auf  Betriebsausflug war (edel edel!) eine Heliraftingtour gemacht. Sie wurden mit dem Hubschrauber an irgendeinen Punkt eines wilden Flusses gebracht, an dem man sonst nicht rankommt und dann haben sie sich den Fluss hinunter gestürzt. Leider hatte sich der Anbieter vorher nicht richtig informiert und so haben war nicht genug Wasser im Fluss, so dass sie einen großen Teil der Strecke laufen mussten. Ganz schön ärgerlich bei den übertriebenen Preisen.</p>
<p>Einen guten Tipp bekamen wir von den zweien auch noch mit auf den Weg, bevor sie am nächsten Tag nach Deutschland abreisen:</p>
<p>In der Nähe von Auckland liegt Piha Beach, wo es einen günstigen (11 Dollar/Person) und schönen Campingplatz mitten in dem kleinen Ort gibt. Der Betreiber nutzt die öffentlichen Toiletten mit, was aber nicht bedeutet, dass sie dadurch irgendwie verdreckt wären. Vielmehr sind sie durch diese Strategie der Stadt ständig beaufsichtigt. Warme Duschen gab es auch. Piha Beach an sich ist auch einen Besuch wert. Es liegt wie viele Orte auf der Nordinsel in einer Bucht, umringt von Bergen. Wenn man hinunter fährt, sieht man jedoch gleich die Sehenswürdigkeit schlecht hin: Mitten in diesem Kessel mit Meeranschluss steht noch mal ein schmaler hoher Berg, der Lion&#8217;s Rock, und teilt die Bucht in zwei Strände auf. Der Berg sieht aus, als wäre er dort hin gesetzt worden. Und das alles in der Nähe von Auckland. Jetzt, wenn ich diesen Bericht gerade schreibe, sind Jere und ich auch wieder in der Nähe von Auckland, weil wir bei einer Familie wwoofen, und mir wird klar, wie schnell man vergisst, dass man immernoch in diesem wunderbaren Land ist und alles gar nicht so weit weg. Es reichen 3 Tage arbeiten und schon ist man in einer anderen Welt und vergisst, wie schön alles rundherum ist. Sehr eigenartig! Ich denke, so müssen sich die Neusseländer fühlen: Sie wissen gar nicht, dass sie nur eine Stunde fahren müssen, um im Urlaub zu sein.</p>

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		<title>ganzrechtsunten.de auf Fidji, in Australien, den USA und in Thailand</title>
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		<pubDate>Sun, 23 May 2010 02:14:43 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Knapp einen Monat ist es jetzt her, dass wir drei wieder alleine unterwegs sind. Laila hatte uns ja schon in Kaikoura verlassen, den Abschied von Svenja und Svea in Christchurch habt ihr ja hier auf dem Blog fast live miterleben können. Zeit, mal einen aktuellen Statusbericht über den Aufenthaltsort der Mädels zu geben. Laila ist [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Knapp einen Monat ist es jetzt her, dass wir drei wieder alleine unterwegs sind. Laila hatte uns ja schon in Kaikoura verlassen, den Abschied von Svenja und Svea in Christchurch habt ihr ja hier auf dem Blog fast live miterleben können. Zeit, mal einen aktuellen Statusbericht über den Aufenthaltsort der Mädels zu geben.</p>
<p>Laila ist von Kaikoura aus zu einem ihr bekannten Pärchen weitergezogen, dort ein paar Tage geblieben und dann wieder auf die Nordinsel gereist. Dort hat sie bestimmt noch einiges erlebt. Die Bilder von ihrem Bungy-Spring gabs ja <a title="Lailas Bungy-Sprung" href="http://www.ganzrechtsunten.de/2010/04/lebenszeichen-von-laila/#utm_source=feed&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=feed" target="_blank">hier</a> auf dem Blog. Danach ist sie von Auckland aus nach Sydney und gleich weiter nach Brisbane geflogen, wo sie als Teammitglied eines Bootes an der australischen Segelmeisterschaft teilgenommen hat. Im Moment müsste sie sich gerade irgendwo in Thailand befinden, wo die politischen Verhältnisse ja im Moment alles andere als beruhigend sind. Wir hoffen es geht Laila gut und würden uns über ein Lebenszeichen freuen!</p>
<p><em>Laila, würdest du für uns, wenn du irgendwann mal Zeit hast, deine Erlebnisse der letzten Wochen zusammenschreiben und für den Blog bereitstellen? Ich glaube viele der Leser würde das sicherlich interessieren. </em></p>
<p>So, nun zu den beiden Bremerinnen: die haben noch eine &#8211; hoffentlich tolle &#8211; Woche in Auckland verbracht, bevor es dann mit dem Flieger &#8211; übrigens am selben Tag wie Lailas Flug &#8211; auf die Fidjis ging. Wie wir erfahren haben, ist ihr Gepäck leider nicht zur gleichen Zeit dort angekommen. Dieses Problem scheinen die beiden häufiger zu haben <img src='http://www.ganzrechtsunten.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt="ganzrechtsunten.de auf Fidji, in Australien, den USA und in Thailand" class='wp-smiley' title="ganzrechtsunten.de auf Fidji, in Australien, den USA und in Thailand Photo" />  Zumindest gab&#8217;s das schonmal auf dem Flug nach Neuseeland, die beiden waren also quasi darauf vorbereitet <img src='http://www.ganzrechtsunten.de/wp-includes/images/smilies/icon_razz.gif' alt="ganzrechtsunten.de auf Fidji, in Australien, den USA und in Thailand" class='wp-smiley' title="ganzrechtsunten.de auf Fidji, in Australien, den USA und in Thailand Photo" />  <br />
 Über die Zeit auf den Fidjis und ihren anschließenden Aufenthalt in den USA (LA un NY) wissen wir bisher noch nicht sehr viel. Die Mädels sind aber inzwischen wieder sicher in Deutschland gelandet und werden uns hoffentlich auch noch updaten.</p>
<p><em>Svea, Svenja, wir und viele andere würden uns sehr freuen, wenn ihr Lust hättet <img src='http://www.ganzrechtsunten.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt="ganzrechtsunten.de auf Fidji, in Australien, den USA und in Thailand" class='wp-smiley' title="ganzrechtsunten.de auf Fidji, in Australien, den USA und in Thailand Photo" /> , einen weiteren Gastbeitrag über eure Zeit nach &#8220;den Gelben&#8221; zu schreiben.</em></p>
<p>Ein Goodie haben wir uns dennoch von Sveas Facebook-Profil geklaut:<br />
 
<a href="http://www.ganzrechtsunten.de/wp-content/gallery/allg/sveasvenjafidji.jpg" title="Svea und Svenja auf Fidji" rel="lightbox[singlepic439]" >
	<img class="ngg-singlepic ngg-center" src="http://www.ganzrechtsunten.de/wp-content/gallery/cache/439__320x240_sveasvenjafidji.jpg" alt="ganzrechtsunten.de auf Fidji, in Australien, den USA und in Thailand" title="sveasvenjafidji" />
</a>
</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.ganzrechtsunten.de/2010/05/ganzrechtsunten-de-auf-fidji-in-australien-den-usa-und-in-thailand/feed/</wfw:commentRss>
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		</item>
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