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	<title>Neuseeland Blog &#187; Neuseeland</title>
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	<description>Work &#38; Travel ganz rechts unten</description>
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		<title>User-generated Travelling &#8211; Gewinne eine Reise nach Neuseeland</title>
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		<pubDate>Thu, 15 Sep 2011 15:52:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>czery</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Firma haeberlein &#38; mauerer ag, eine Agentur für Public Relations, hat sich im Rahmen einer PR-Kampagne für Neuseeland etwas ganz besonderes einfallen lassen: Sie schickt den Comedian Bernhard Hoecker, bekannt u.a. aus Switch! (&#8220;Hoecker, sie sind raus!&#8221;), nach Neuseeland und lässt euch darüber abstimmen, was genau er dort unternehmen wird. Auf der Website www.hoecker-entdeckt-neuseeland.de [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Firma haeberlein &amp; mauerer ag, eine Agentur für Public Relations, hat sich im Rahmen einer PR-Kampagne für Neuseeland etwas ganz besonderes einfallen lassen: Sie schickt den Comedian Bernhard Hoecker, bekannt u.a. aus Switch! (&#8220;Hoecker, sie sind raus!&#8221;), nach Neuseeland und lässt euch darüber abstimmen, was genau er dort unternehmen wird.</p>
<p>Auf der Website <a title="Hoecker entdeckt Neuseeland" href="http://www.hoecker-entdeckt-neuseeland.de" target="_blank">www.hoecker-entdeckt-neuseeland.de</a> könnt ihr in der Zeit vom 7. September bis zum 28. Oktober 2011 euren Vorschlag auf einer Neuseeland-Karte hinterlassen. Die eigentliche Reise startet am 31. Oktober. Ab dann könnt ihr über die eingereichten Vorschläge abstimmen. Sollte euer Vorschlag für einen Reisetag die meisten Stimmen bekommen, gewinnt ihr einen von vielen tollen Preisen, z.B. eine von drei Neuseeland Reisen inkl. Flug oder andere Sachpreise.</p>
<p>Die ausgewählten Aktionen werden dann von Hoecker durchgeführt und mit einer Kamera begleitet. Da kommt wieder Neuseeland-Feeling auf. Mitmachen!</p>
<p><a href="http://www.hoecker-entdeckt-neuseeland.de"><img class="aligncenter size-full wp-image-1780" title="Hoecker entdeckt Neuseeland" src="http://www.ganzrechtsunten.de/wp-content/uploads/2011/09/TNZ_Hoecker_PR-Image_01_WEB-w550.jpg" alt="User generated Travelling   Gewinne eine Reise nach Neuseeland" width="550" height="389" /></a></p>
<p>Alternativ könnt ihr eure Tipps auch auf der offiziellen Tourismus-Facebook-Seite von Neuseeland, <a href="http://www.facebook.com/purenewzealand" target="_blank">www.facebook.com/purenewzealand</a>, abgeben.</p>
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		<title>IRD Steuerrückzahlung zum Zweiten</title>
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		<pubDate>Thu, 09 Jun 2011 15:36:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>czery</dc:creator>
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		<description><![CDATA[So, nun hab auch endlich ich meinen Bescheid zur Steuerrückzahlung bekommen. Bei mir sieht es etwas besser aus als bei Claudi. Insgesamt habe ich in der Zeit, in der ich in der Fischfabrik in Nelson gearbeitet habe, $ 8287 verdient. Davon gingen $ 1386,72 an Steuern ab, von denen ich nun $ 433,72 wieder bekomme. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>So, nun hab auch endlich ich meinen Bescheid zur Steuerrückzahlung bekommen. Bei mir sieht es etwas besser aus als bei Claudi. Insgesamt habe ich in der Zeit, in der ich in der Fischfabrik in Nelson gearbeitet habe, $ 8287 verdient. Davon gingen $ 1386,72 an Steuern ab, von denen ich nun $ 433,72 wieder bekomme. Das sind immerhin knapp 200 € mit denen ich schon fast nicht mehr gerechnet habe. Das lohnt sich ja richtig. Also nicht vergessen, vor eurer Abreise einen Lohnsteuerausgleich bei der lokalen IRD in Neuseeland zu machen. Zwei Formulare ausgefüllt, fertig!</p>
<p>Auch dieses Geld wurde aber leider auf unsere neuseeländische Bank überwiesen, auf deren Weboberfläche wir ja dank fehlender TAN-Karte im Moment keinen Zugang haben. Wir haben jedoch gestern bei der Bank angerufen und bekommen nun per Post eine neue TAN-Karte nach Deutschland geschickt. Und wieder haute uns die Freundlichkeit der neuseeländischen Angestellten vom Hocker&#8230; hach ja, Neuseeland hat schon auch einige Vorzüge <img src='http://www.ganzrechtsunten.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt="IRD Steuerrückzahlung zum Zweiten" class='wp-smiley' title="IRD Steuerrückzahlung zum Zweiten Photo" /> </p>
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		<title>IRD Steuerrückzahlung zum Ersten</title>
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		<pubDate>Wed, 25 May 2011 20:12:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>czery</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Gut, dass wir beim Thema Steuerrückzahlung nachgehakt haben. Claudi&#8217;s Bescheid zur Steuerrückzahlung ist angekommen. Leider hat die IRD es nicht fertiggebracht, einen Scheck zu schicken. Wie im letzten Artikel erklärt werden wir nun evtl. noch ein paar Hürden nehmen müssen, um das Geld vom neuseeländischen Bankkonto auf das deutsche zu bekommen. Aber trotzdem sind wir [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gut, dass wir beim Thema Steuerrückzahlung nachgehakt haben. Claudi&#8217;s Bescheid zur Steuerrückzahlung ist angekommen. Leider hat die IRD es nicht fertiggebracht, einen Scheck zu schicken. Wie im letzten Artikel erklärt werden wir nun evtl. noch ein paar Hürden nehmen müssen, um das Geld vom neuseeländischen Bankkonto auf das deutsche zu bekommen. Aber trotzdem sind wir erstmal froh, dass wir wohl wirklich alle Formulare richtig ausgefüllt hatten.</p>
<p>So, nun zum Ergebnis, welches, wie von Caro bereits in den Kommentaren angekündigt, nicht sehr üppig ausfällt. Claudi hat in den vier Monaten im Restaurant insgesamt 4712 NZ$ verdient. Zurück bekommt sie nun 92,54 NZ$ also knapp 50 Euro. Nicht gerade zum Freudensprünge machen, aber besser als nichts. Also erwartet mal nicht so viel, wenn ihr euch auch durch die Formulare durchgekämpft habt.</p>
<p>Jetzt hoffen wir nur, dass mein Bescheid auch bald kommt und mit ihm gleich der Scheck, da bei der Überweisung von neuseeländischen auf&#8217;s deutsche Konto ja auch immer noch mal Gebühren fällig werden.</p>
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		<title>Warten auf die Steuerrückzahlung</title>
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		<pubDate>Wed, 11 May 2011 16:02:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>czery</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Sooo, nach viel zu langer Zeit melden wir uns jetzt doch mal wieder, und zwar mit einem Thema, das alle Work &#38; Traveller, die in Neuseeland arbeiten oder gearbeitet haben, auch interessieren könnte. Wie ihr euch vielleicht erinnern könnt, haben wir im November in Napier unsere neuseeländische Einkommensteuererklärung bei der Inland Revenue abgegeben und gehofft, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Sooo, nach viel zu langer Zeit melden wir uns jetzt doch mal wieder, und zwar mit einem Thema, das alle Work &amp; Traveller, die in Neuseeland arbeiten oder gearbeitet haben, auch interessieren könnte. Wie ihr euch vielleicht erinnern könnt, haben wir im November in Napier unsere neuseeländische Einkommensteuererklärung bei der Inland Revenue abgegeben und gehofft, dass wir noch etwas Geld rausbekommen. Bisher ist leider nichts gekommen, obwohl uns die Dame am Schalter damals versicherte, dass das maximal 15 Wochen dauern solle. Zuerst vermuteten wir, dass irgendein Formular o.ä. fehle und der Fehl-Bescheid an irgendein Hostel, welches wir in die Formulare eingetragen hatten, geschickt wurde. Deshalb wollten wir noch mal nachhaken und haben kurzerhand bei der Inland Revenue in Neuseeland angerufen.</p>
<p>Die richtige Telefonnummer findet man auf der Website der Inland Revenue: <a href="http://www.ird.govt.nz/contact-us/?idglobalnav" target="_blank">http://www.ird.govt.nz/contact-us/?idglobalnav</a><br />
Zeitverschiebung beachten! Tipp: Skype-Guthaben kaufen und sehr billig ins Ausland telefonieren (2,9 Ct./Min).</p>
<p>Die Damen am anderen Ende der Leitung waren überraschend freundlich und hilfsbereit &#8211; wir hatten vor lauter deutscher Servicewüste nämlich schon wieder ganz vergessen, dass es auch anders geht. Sie teilten uns nach Abgleich der persönlichen Daten und der IRD-Nummer mit, dass alle Formulare vorliegen und sich alles nur etwas verzögere. Wir werden unsere Steuerrückzahlung also hoffentlich noch bekommen.</p>
<p>Bei der Gelegenheit haben wir auch gleich unseren Auszahlungswunsch von Banküberweisung auf Scheck umgestellt, da wir feststellen mussten, dass unsere TAN-Cards für&#8217;s Online-Banking bei der neuseeländischen Bank BNZ inzwischen abgelaufen sind und wir deshalb nichtmehr an unser Konto kommen. Die neue TAN-Card wurde aber schon losgeschickt, und zwar an die Adresse, welche wir beim Abschluss unseres Kontos in Christchurch angegeben hatten: Unser erstes Hostel, das KIWI Basecamp! Wir wünschen den dortigen Travellern viel Spaß damit <img src='http://www.ganzrechtsunten.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt="Warten auf die Steuerrückzahlung" class='wp-smiley' title="Warten auf die Steuerrückzahlung Photo" /> </p>
<p>&nbsp;</p>
<p>P.S.: Bei Caro, die wir in Nelson kennengelernt haben, ist der Scheck mit der Rückzahlung übrigens schon angekommen, obwohl sie die Formulare weit nach uns abgegeben hatte. Wer weiß, vielleicht warten die Behörden manchmal, ob sich noch mal jemand meldet. Es kann also nie schaden, nach der Rückkehr bei der Inland Revenue anzurufen und nachzufragen.</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Unser Artikel im Stubenhocker</title>
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		<pubDate>Mon, 31 Jan 2011 12:43:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>czery</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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		<description><![CDATA[Stubenhocker &#8211; Die Zeitung für Auslandaufenthalte hat einen Artikel von Claudi und mir (aber mehr von Claudi) abgedruckt. Ihr könnt ihn euch auch als PDF-Datei herunterladen, und zwar hier. Vielen Dank für&#8217;s Abdrucken!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a title="Stubenhocker - Die Zeitung für Auslandsaufenthalte" href="http://stubenhocker-zeitung.de/" target="_blank">Stubenhocker &#8211; Die Zeitung für Auslandaufenthalte</a> hat einen Artikel von Claudi und mir (aber mehr von Claudi) abgedruckt. Ihr könnt ihn euch auch als PDF-Datei herunterladen, und zwar <a title="Stubenhocker - 1. Ausgabe 2011 - Rubrik Work &amp; Travel" href="http://stubenhocker-zeitung.de/pdf/Stubenhocker_2011_Work_Travel.pdf">hier</a>.</p>
<p>Vielen Dank für&#8217;s Abdrucken!</p>
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		<title>Goodbye Neuseeland</title>
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		<pubDate>Tue, 28 Dec 2010 22:11:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>czery</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Neuseeland]]></category>

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		<description><![CDATA[Nach Vanverkauf und den letzten Tagen im Hostel, in denen wir unsere Nahrungsmittel bis auf den letzen Tropfen Milch geplant verbrauchten, blieb uns nur der schwere Gang zum Flughafen, um dieses Wunderland hinter uns zu lassen. Wir können uns nicht vorstellen, dass es noch schönere Länder gibt, aber es gibt bestimmt trotzdem noch einiges zu [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nach Vanverkauf und den letzten Tagen im Hostel, in denen wir unsere Nahrungsmittel bis auf den letzen Tropfen Milch geplant verbrauchten, blieb uns nur der schwere Gang zum Flughafen, um dieses Wunderland hinter uns zu lassen. Wir können uns nicht vorstellen, dass es noch schönere Länder gibt, aber es gibt bestimmt trotzdem noch einiges zu entdecken auf dieser riesen Kugel!</p>
<p>Sweet As &amp; Choice <img src='http://www.ganzrechtsunten.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt="Goodbye Neuseeland" class='wp-smiley' title="Goodbye Neuseeland Photo" /> </p>
<p>Ein Abschiedsgruß und Fazit über Neuseeland seht ihr hier:</p>
<p><iframe title="YouTube video player" class="youtube-player" type="text/html" width="425" height="344" src="http://www.youtube.com/embed/7cDwGRBJoxA" frameborder="0" allowFullScreen="true"> </iframe></p>
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		<title>Das große Ende / Der WOF Marathon</title>
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		<pubDate>Mon, 27 Dec 2010 10:23:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>cloudy</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der Tag nach einem Perfect Day hatte es ja wirklich schwer, aber er war auf seine Weise ebenfalls wundervoll. Wir fuhren bis hinunter nach Auckland und trafen zwei ganz besondere Menschen: Yvi und Roland, das Hochzeitspaar, für die wir das Hochzeitsvideo gedreht hatten, starteten ihre Hochzeitsreise an diesem Tag in Auckland und wir trafen sie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><!-- p { margin-bottom: 0.21cm; } --></p>
<p>Der Tag nach einem Perfect Day hatte es ja wirklich schwer, aber er war auf seine Weise ebenfalls wundervoll. Wir fuhren bis hinunter nach Auckland und trafen zwei ganz besondere Menschen: Yvi und Roland, das Hochzeitspaar, für die wir das Hochzeitsvideo gedreht hatten, starteten ihre Hochzeitsreise an diesem Tag in Auckland und wir trafen sie an einer Kreuzung direkt am Skytower. Beide hatten T-Shits mit unserem Bloglogo drauf an und waren vornehm winterbleich. Wir tranken einen Weihnachtskaffee bei Starbucks und unser Heimweh wurde wieder ein Stück größer. Es war so schön, hier in Auckland und nach so langer Zeit so enge Freunde zu treffen. Eine ehemalige Klassenkameradin von Roland trafen wir anschließend auch noch – jaja, die Welt ist klein. Wie klein sie wirklich ist, zeigte sich auch in unserem Hostel: Hier arbeitet Tessa, mit der ich zusammen das Bug Hostel gemanaged hatte, als der Besitzer im Urlaub war. Wir gönnten uns nach fast 30 Tagen Vanübernachtungen ein Doppelzimmer, um unsere ganzen Sachen zu sortieren, auszumisten und auf jeweils zwei Rucksäcke zu reduzieren. Nach so langer Zeit mit großem Stauraum hatte sich so einiges angesammelt. Die gesamten Wintersachen mussten zum Beispiel raus und gingen ans Rote Kreuz. Außerdem machten wir den Van noch einmal von innen und außen richtig sauber, mit Neues-Auto-Geruck, Cockpitspray, Fensterputzen, Saugen etc. Er glänzte nun wirklich wie noch nie und alle Interessenten bestätigten uns, dass sie noch nie – und ich zitiere – so einen gepflegten Van gesehen haben! So, da kann ja dann nichts mehr schief gehen. (dachten wir)<span id="more-1559"></span></p>
<p>Leider sagten auch bisher alle Interessierten, dass ihnen der Van zu klein (dafür sparsam wie sonst was!) oder zu teuer sei. Durch Preisrecherche waren wir uns aber sicher, dass wir in der mittleren Preisklasse lagen und unser Auto eine gute Ausstattung und wenig Kilometer hatte, was uns zuversichtlich bleiben ließ. Manche konnten auch nicht so lange warten, bis wir aus dem Northland wieder zurück waren und hatten bereits einen Van gekauft. Wir fuhren noch einmal die Hostels ab strichen die Gitarre auf den Flyern durch und reduzierten den Preise deswegen um 50 Dollar.</p>
<p>Anschließend fuhren wir zu unserer Wwoofingfamilie, bei der wir planten, bis zu unserem Abflug zu bleiben. Evelyn wohnt mit ihrer Katze ungefähr 30 Minuten entfernt von Auckland. Als wir ankamen, begrüßte sie uns vor dem Haus. Auf dem Boden im Gras lag eine Matratze und sie forderte uns auf, diese mit rein zu nehmen, da wir darauf schlafen würden. Wir könnten auch im Van schlafen, wenn uns das angenehmer wäre (noch mal zur Erinnerung: Arbeiten gegen Essen und UNTERKUNFT). Da wir die Bettwäsche im Van schon für den nächsten Besitzer gewaschen hatten und weil wir ja dafür arbeiteten, entschieden wir uns für das kleine Zimmer mit den zwei dünnen Matratzen auf dem Boden. Evelyn gab uns Bettwäsche (keine Kissen, die holten wir aus dem Van) und wir machten unser Zimmer beschlafbar. Wir teilten es mit vielen Spinnen (zum Glück nur die dünnen großen), doch was mich wirklich vom Schlafen abhielt, war der Geruch: Ich weiß nicht, ob es der Vorhang, der Teppich oder das Bücherregel war, aber irgendwas stank moderig, wie in einem feuchten Keller.</p>
<p>Die beiden Kinder Jackson (ca. 21) und Marama (ca. 25) waren zu Besuch und das kleine Haus war somit ziemlich voll. Bei einem Rundgang durch den Garten erklärte uns Evelyn die Arbeiten für den nächsten Tag. Sie musste noch ein paar Tage arbeiten, bevor sie Urlaub hatte. Sie betreut Kinder in einer Waldorf-Kindertagesstätte. Das Haus schien schon sehr alt zu sein. Vor der Dusche klebte eine feste Plastikfolie auf dem Boden, durch die man unter das Haus schauen konnte, weil an der Stelle das Holz schon weggefault war. In den nächsten Tagen versuchten wir das Haus mit einem Hochdruckreiniger von außen abzusprühen, um es zum Streichen vorzubereiten (funktionierte nicht, weil man an dem Hochdruckreiniger den Schlauch nicht richtig befestigen konnte). Ansonsten zogen wir viel Unkraut heraus und an einem Regentag reinigten wir die Fenster und das Bad von oben bis unten. Das Essen war zwar lecker, aber nicht so ganz sättigend, da es jeden Abend nur Salat gab. Am dritten Tag schwoll Jeres Fuß stark an und am vierten Tag gingen wir zum Arzt. Der Fuß war nicht gebrochen, aber Jere sollte ihn still halten und kühlen. Wir sagten Evelyn, dass wir nicht weiter für sie arbeiten könnten und am nächsten Tag ins Hostel ziehen würden. Wir hatten sowieso schon mit dem Gedanken gespielt, weil wir uns in dem Haus nicht so ganz wohlfühlten. An diesen Abend bestellten wir leckere Pizza bei der Kette „Hell&#8217;s Pizza“ (sehr lecker) und hatten noch einen schönen letzten Abend zusammen. Am nächsten Vormittag reinigten Jere und ich noch ein paar Küchenschränke und dann fuhren wir zu Tessas Hostel zurück.</p>
<p>Das Wwoofing abzubrechen war eine gute Entscheidung. Auf diese Weise konnten wir spontan zu Van-Interessierten hinfahren und fühlten uns auch nicht mehr so fehl am Platze: Die Tochter von Evelyn ist nämlich nur alle ein bis zwei Jahre dort und wir hatten das Gefühlt, dass wir da eher störten.</p>
<p>Ein holländisches Pärchen meldete sich schließtlich mit ernsten Absichten den Van für den angebotenen Preis zu kaufen. Jere holte die beiden ab, da nur für drei Leute Platz ist und der große Tag begann: Die beiden wollten den Van wirklich gerne kaufen und hatten bereits einen Legalcheck machen lassen: Hier erfährt man, ob der Van gestohlen ist und ob Schulden (Falschparken, Maut etc.) auf ihm lasten. Der Check war ok und als nächstes stand der Mechanical Check an. Da dieser hier in Auckland extrem teuer ist, wollten die zwei einfach noch mal einen WOF-Check machen lassen, wie wir ihn vor einer Woche hinter uns gebracht hatten. Jere rief mich an und beschrieb die Situation: wenn wir dort durchfallen, dann ist auch der jetzige WOF nicht mehr gültig. Das heißt, wir müssen jede Reparatur machen, um wieder WOF zu haben. Eine Stunde später meldete er sich noch einmal und natürlich sind wir durchgefallen und der WOF war weg.</p>
<p>Drei Sachen mussten gemacht werden: Zwei Räder mussten miteinander ausgetauscht werden, damit die Größe vorne und hinten einheitlich ist (der andere WOF hatte die Räder ausgetauscht, weil die „besten Reifen vorne sein sollten“, der hatte wohl nicht auf die Größe geachtet&#8230; also wieder zurücktauschen), die Vorderlichter mussten neu ausgerichtet werden, damit sie bei Dunkelheit die Straße ideal beleuchten  (jeder WOF findet immer wieder neue Kleinigkeiten) und dann gab es aber noch eine Beanstandung, die uns ein bisschen schockte: Die vordere Lenkstange musste ausgetauscht werden. Es war Freitag und die Holländer wollten am nächsten Tag schon losfahren. Jere suchte mit ihnen also noch schnell eine Werkstatt, die diese Reperaturen machen konnte. Sie fanden eine, die ebenfalls eine WOF-Stelle mit integriert hatte. Diese meinte, man bräuchte die Lenkstange nicht zu wechseln, behob die anderen Kritikpunkte und schickte Jere zurück zum anderen ersten WOF. Die meinten aber, die Lenkstange müsse auf jeden Fall ausgetauscht werden. Nun waren wir alle verunsichert und wir entschieden, das Auto noch einmal durch eine andere (dritte bzw. vierte Werkstatt) testen zu lassen. Hier kam nun auch raus, dass die Lenkstange gewechselt werden sollte. Also ließen wir das am nächsten Tag machen. Wir hatten Glück, das einer der Mitarbeiter ganz großes Mitleid bekam und extra für uns am Samstag das Ersatzteil besorgte und einbaute. Wir teilten die Reperaturkosten mit den Holländern und mussten so einiges vom Endpreis abziehen. Dafür haben die zwei dann hoffentlich in zwei Monaten Ruhe, wenn sie den Van wieder verkaufen. Also noch muss keiner traurig sein: In zwei Monaten gibt’s den Kiwi-Van wieder zu kaufen!</p>
<p>Die zwei lieben Holländer fuhren Jere noch zurück zum Hostel, wo ich sie auch endlich kennenlernte und dann hieß es auch schon: Good Bye Van! Das war ein ganz komisches Gefühl, zu sehen, wie die zwei in unseren gelben Van mit den schwarzen Kiwis einstiegen. Auf der organgenen Matratze (wahrscheinlich der Kaufgrund für die Holländer) lag noch unser Bodyboard und die Kühlkiste und schon fuhren sie los, bogen um die Kurve und unsere Reise hier in Neuseeland war nun entgültig vorbei.</p>
<p><iframe title="YouTube video player" class="youtube-player" type="text/html" width="425" height="344" src="http://www.youtube.com/embed/XOytaJ_QZj8" frameborder="0" allowFullScreen="true"> </iframe><br class="spacer_" /></p>
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		<title>Delphin, Hai, Stachelrochen ahoi</title>
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		<pubDate>Thu, 23 Dec 2010 08:00:52 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Am nächsten Morgen wiederholten wir das Vergnügen am auf dem DOC-Campingplatz und sprangen vor dem Frühstück noch einmal mit unserem Bodyboard ins Meer. An diesem Tag stand uns eine lange Fahrt in den Süden bevor, denn für den folgenden Tag hatten wir uns eine letzte große Tour gebucht. Auf der Fahrt machten wir am „90 [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am nächsten Morgen wiederholten wir das Vergnügen am auf dem DOC-Campingplatz und sprangen vor dem Frühstück noch einmal mit unserem Bodyboard ins Meer. An diesem Tag stand uns eine lange Fahrt in den Süden bevor, denn für den folgenden Tag hatten wir uns eine letzte große Tour gebucht. Auf der Fahrt machten wir am „90 Mile Beach“ halt, ein Strand, der sich fast über die gesammte Westküste des Northland zieht und auf der Karte aussieht, als wäre er mit einem Messer hineingeschnitzt. Der 90 Mile Beach ist auch eine offizielle Straße, auf der schon viele Autos der Flut zum Opfer gefallen sind. Man fährt tatsächlich direkt auf dem Sand und es sind 100 km/h erlaubt. Mietautos sind jedoch verboten. Wir wollten das kleinste Stück des Strandes einmal ausprobieren, aber kamen natürlich genau zur Flutzeit, so dass wir nur ein paar Meter fuhren. Wir merkten schnell, wie der Van an Geschwindigkeit verlor und fuhren zurück, bevor er sich ganz eingraben konnte. Weiter südlich fanden wir eine Waschanlage, um das Auto von Dreck, Sand und Salzwasser zu befreien. Kurz darauf fuhren wir auf einen großen Rastplatz im Wald, um nun endlich kurz vor dem Verkauf das Vandach anzusprühen. <span id="more-1545"></span></p>
<p>Am gleichen Tag ging unsere Reise noch bis nach Tutukaka an die Tutukaka-Coast, wo wir auf einem Campingplatz mit einem riesigen Fisch am Eingangeincheckten, um morgens gleich an der richtigen Stelle für unser letztes großes Abendteuer zu sein. So checkten wir am nächsten Tag um zehn aus für unseren „Perfect Day“. Der „Perfect Day“ ist ein super Angebot, auf das der Lonely Planet hinweist. Für 160 Dollar pro Person (85 Euro) ist alles inklusive. Wir checkten ein und tranken noch schnell im integrierten Café einen Tee. Hier lernten wir Pascal kennen, einen Franzosen, der seine Reise gerade gestartet hat und seine eigene Ausrüstung für den Trip dabei hatte. Um elf bestiegen wir das Boot, das eigentlich für bis zu 70 Leute ausgelegt ist. Wir zählten insgesamt nur zwölf Gäste, wodurch alle viel Platz auf jedem Teil des Bootes hatten, ob oben auf der Sonnenterasse, vorne auf den Liegematten oder drin auf den Sitzbänken. Die Crew war durchweg jung und schätzungsweise alle unter 30 Jahre alt. Nach einer kurzen und witzigen Sicherheitseinführung ging es auch schon los.</p>
<p>Bereits nach ein paar Minuten außerhalb des Hafens sichteten wir eine aufgewühlte Stelle im Wasser und das Boot drehte ein, und fuhr auf eine kleine Delphinherde zu. Zuerst schwammen die Tiere weg, doch nach einer Weile gelang es den Captain sie für das Boot zu interessieren. Wir legten uns alle auf die Matten am Bug unter der Absperrung durch und sahen, wie Delphine mit uns mit schwammen. Sie waren viel größer, als die in Kaikoura, völlig grau und hatten viele Narben am Körper. Manche drehten sich auf die Seite und schauten uns an. Sie schwammen eine ganze Weile mit uns, bließen aus ihren Atemlöchern und machten kleine Stunts. Alleine diese Momente waren das Geld schon wert, dabei hatte der Tripp gerade erst angefangen! Ein wenig später auf dem Weg zu den Poor Knights Inseln sahen wir auf einmal einen mittelgroßen Hai, der sich jedoch in der nächsten Sekunde im rasenden Tempo davon machte. Einen kleinen Umweg machten wir dann noch für einen Albatross, der ruhig auf den Wellen dahinschaukelte. Es gibt ja wenig schöne Vögel, aber der Albatross hat definitiv ein interessantes Gesicht mit seinen dunklen geraden Augenzeichnungen.</p>
<p>Nach all diesen bereits tollen Erlebnissen erreichten wir unser Ziel: Die Poor Knights Islands. Hier gibt es ein tolles Riff zwischen einzelnen kleinen Steinformationen mit Bögen und Höhlen. Wir durften jede Ausrüstung des Bootes benutzen. Es gab Flöße, Kajaks, Noodles (längliche Schwimmhilfe) und vieles mehr. Wir entschieden uns dafür, zu schnorcheln. Die Neoprenanzüge waren nicht so eng wie beim Delphinschwimmen und mit dem Schnorchel hatten wir ja auch bereits Erfahrung. Als ich ins Wasser sprang, schlich sich das kalte Wasser langsam in den Neoprenanzug und zuerst dachte ich, dass es zu kalt ist, um lange darin rumzuschwimmen. Doch dann sah ich nach unten ins Wasser, sah das bunte Riff mit vielen Korallen und bunten Fischen und die Kälte war schnell vergessen.</p>
<p>Die Fisch waren bis zu einem Meter lang, aber sahen alle relativ harmlos aus. Manche waren rot, andere schwarz-weiß gestreift. Alle schienen jedoch völlig unbeeindruckt von den Tauchern. Bald sahen wir einen Stachelrochen am Riff entlanggleiten. Als wir zur Höhle hinüber schwammen, die sich hinter dem Boot befand, überquerten wir einen tiefen Graben und ich sah noch mehr und größere Stachelrochen, die sich still am Boden hielten. In der Höhle wartete die nächste Überraschung. Als wir unter Wasser nach vorne schauten, konnten wir keinen Ausgang sehen. Nicht, weil es keinen gab, sondern weil ein riesiger dichter Fischschwarm mit kleinen bläulichen Fischen das Wasser verdunkelte. Wir tauchten in den Fischschwarm hinein. Es war toll, wie sie schnell auswichen und sich für mich ein Tunnel in der Mauer bildete. Von einem anderen Boot kamen richtige Taucher ins Wasser. Sie erkundeten die Höhle und das Riff zehn Meter unter uns. Das Wasser war so klar, dass sie wahrscheinlich nicht viel mehr sahen, als wir. Trotzdem muss es auch ein tollen Erlebnis sein, so durchs Wasser zu schweben. Ich fand die riesigen Luftblasen, die sie ausstießen witzig. Man hat einen Drang sie zu berühren, wie bei Seifenblasen in der Luft, nur dass diese Luftblasen nicht platzten, sondern sich höchstens teilten. Was die Taucher jedoch mit ihren riesigen Flaschen verpassten war eine kleine Öffnung an der Seite der Höhle, durch die man ebenfalls nach draußen schwimmen konnte. Das Wasser stand noch hoch genug, so dass man gerade so  über die scharfe Riffkante gleiten konnte. Draußen befand man sich in einer Art Becken, umringt von Felsen und kleinen Öffnungen. Hier kann sich das Wasser etwas stärker erwärmen und die Unterwasserwelt war noch farbenfroher. An einer Seite befand sich eine große Spalte, durch die man wieder ganz hinaus gelangen konnte. Hier durchzuschwimmen war noch einmal eine sehr lustige Erfahrung, denn durch die Wellen entstand dort ein Sog, der einen in hoher Geschwindigkeit hindurchdrückt, wie in einer Wasserachterbahn.</p>
<p>Nach unserer ersten Runde schnorchelten wir zum Boot zurück und aßen dort eine Kleinigkeit. Das Essen war inklusive und wie beworben sehr lecker. Die Puten-, Schinken- und Vegetarischen Sandwiches waren frisch und leicht. Außerdem gab es Salat, eingelegte Oliven, sundried Tomatos, Gürkchen, Dipps, Cracker und viel Obst. Die zwei Stunden die für den Aufenthalt am Riff vorgesehen waren rasten dahin und wir machten noch einmal eine Runde mit jeder Menge Spaß. Irgendwann ertönten dann leider die Tröten des Schiffs, was das Zeichen zur Rückkehr bedeutete. An Board merkten wir dann erst, dass wir wirklich etwas durchgefrohren waren und wir wärmten uns mit einer heißen Dusche, warmer Tomatensuppe, Tee und Ingwerkeksen auf.</p>
<p>Die Tour beinhaltete noch eine kleine Rundfahrt um die Inselgruppe herum. Hier fuhren wir durch zwei Inselberge hindurch, die völlig von Tölpeln benistet wurden. Man sah so gut wie keinen Felsen mehr, keine Ahnung, wie die ankommenden Vögel da noch landen konnten. Unser Weg führte uns auch in die größte Seehöhe der Welt. Das Boot fuhr direkt hinein und schaltete den Motor aus, um die Akustik des Raumes zu demonstrieren. Die Wände waren bunt: grün, lila, gelb, blau. An der Decke wuchsen einige wenige Pflanzen kopfüber, die laut Erklärung dem Trugschluss unterlagen, richtig herum zu wachsen, da für sie die Sonne aufging, wenn sie tief genug steht, um durch die Höhlenöffnung zu schauen. Wer weiß, bezogen auf Europa wachsen sie ja richtig herum. Während des Rückwegs zum Festland sahen wir leider keine großen Meeresbewohner mehr, aber die hohen Wellen machten die Bootsfahrt trotzdem zu einem Erlebnis.</p>
<p>Wir sind superfroh, dass wir diesen Tripp gemacht haben und zur richtigen Zeit da waren, so dass 12 Gäste von sechs Crewmitgliedern betreut wurden. Was für ein Luxus zu relativ kleinem Preis. Wir fuhren an dem Tag noch zurück in Richtung Auckland, bis zu dem Campingplatz mit den aufgezwungenen Mülltüten und den tellergroßen Krabben im Meer. Wir vergaßen kurz die zwickenden Fiecher und versuchten mit dem Bodyboard auf den Miniwellen zu surfen, als Abschluss für einen Perfect Day.</p>

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		<title>Wüste und Wanderung der Toten</title>
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		<pubDate>Wed, 22 Dec 2010 10:18:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>cloudy</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Das Orangenfarm Hostel in Kerikeri wäre ein guter Ort für ein paar Tage Entspannung gewesen, aber wir haben ja keine Zeit und so ging es am nächsten Morgen nach einem Glas frisch gepresstem Orangensaft weiter nach Norden. Die Landschaft veränderte sich und wir fuhren eine Weile auf einer Art Damm durch eine Flusslandschaft: auf beiden [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><!-- p { margin-bottom: 0.21cm; } --></p>
<p>Das Orangenfarm Hostel in Kerikeri wäre ein guter Ort für ein paar Tage Entspannung gewesen, aber wir haben ja keine Zeit und so ging es am nächsten Morgen nach einem Glas frisch gepresstem Orangensaft weiter nach Norden. Die Landschaft veränderte sich und wir fuhren eine Weile auf einer Art Damm durch eine Flusslandschaft: auf beiden Seiten der Straße Standen niedrige Bäume mangrovenähnlich im Wasser und bildeten eine Art Wald im Wasser. <span id="more-1537"></span></p>
<p>Kaum zu glauben, was sich ein paar Kilometer weiter befindet! Denn Neuseeland hat nicht nur grünen Urwald, blautürkise Seen, Meer, traumhafte Strände, trockene Graslandschafte und vulkanische Mondlanschaften. Nein, es hat auch riesige Sanddünen, die wie eine Wüste aussehen. Der Übergang vom grünen Wald zu den hundert Meter hohen Dünen ist plötzlich. Und die Kiwis wären keine Kiwis, wenn sie nicht auch hier eine Art Spaßrutsche daraus machen würden. Bei einem Anbieter vor Ort kann man Bodyboards ausleihen (15 Dollar! HA! Das Warehouse lebe hoch) und sich die steilen Sandberge hochquälen. Die Veranstaltungstechniker gaben uns einen absolut wertvollen Tipp: Socken! Der Sand ist brennend heiß, aber durch Socken kann man gut darauf laufen. Unser Bodyboard stellte sich als nicht-so-rutschfähig heraus, so dass wir eher im Schneckentempo den Berg hinunterschlichen. Aber egal, denn diese Wüstenlandschaft ist so surreal.</p>
<p>Am gleichen Tag fuhren wir noch bis in den (fast) äußersten Norden, ans Cape Reinga &#8211; ein magischer Ort. An keinem Ort Neuseelands habe ich bisher diese Art von „Magie“ gefühlt. Klingt komisch, aber parkt man auf dem Parkplatz und läuft durch das Tor (welches komische Geräusche im Wind macht), dass einen darauf hinweist, das jenseits dieser Säulen weder gegessen noch getrunken werden soll, weil das ganze Cape ein heiliger Ort der Maori ist, betritt man eine etwas andere Welt. Hier an Cape Reinga treffen die wilde tasmanische See der Westküste und der pazifische Ozean der Ostküste aufeinander. Und man kann es sehen! In Reiseführern wird die unterschiedliche Wasserfarbe beschrieben. Wir denken jedoch, dass für diesen Streifen, der sich durchs Wasser zieht eine Sandbank verantwortlich ist. Was man jedoch wirklich sieht, sind die Wellen, die sich aufeinander zu bewegen und gegeneinander krachen. Dadurch entstehen Strudel und ein großer Bereich vor der Küste erinnert an einen Whirlpool, der blubbert und schäumt. An der Spitze des Capes zu dem der Touristenweg führt steht ein weißer Leuchtturm und man hat einen wunderbaren Ausblick auf das brausende Wasser. Wir hatte wieder Glück mit dem Wetter. Die beiden Veranstaltungstechniker hatten auf Grund von Nebel zwei Tage hintereinander nichts gesehen und gaben es schließlich auf. Wir hatten dagegen traumhaftes Wetter für kitschige Bilder. Neben dem Touristencape befindet sich eine Landzunge, die nicht betreten werden darf. Hier befindet sich für die Maori der Übergang von der Welt der Lebenden zum Reich der Toten. Die Seelen wandern auf dem Pfad und steigen über die Wurzeln eines einzelnen Baumes, der trotz unmöglicher Lebensbedingungen auf dem Cape überlebt, hinab. An dem Toilettenhaus am Eingang zum Cape Reinga befindet sich eine Karte eines Maori, auf der der Weg der Toten über das Land eingezeichnet ist. Irgendwie eine gruselige Vorstellung, dass man ab und zu den Weg der Toten kreuzt. Das Cape Reinga gehört zu unseren Highlights in Neuseeland. Wir hatten wieder traumhaftes Wetter und fühlten uns das erste Mal so richtig in die Maorimythologie hineinversetzt.</p>
<p>Wieder ein Stück südwärts fanden wir meinen lieblings DOC-Campingplatz: Sandy Bay. Wieder fährt man hinunter in eine Bucht, diesmal mit kurzem Sandstrand, der aber vollständig zum DOC-Campingplatz gehört, ohne Anwohner etc. Also ein Strand ganz für die wenigen Camper, das muss man erst mal irgendwo bekommen! Wir packten das Bodyboard aus und schmissen uns in die Wellen, bis die Sonne langsam hinter dem Berg verschwandt.</p>

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		<title>Querläufer, dicke Bäume und Schäferschweine</title>
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		<pubDate>Sun, 19 Dec 2010 11:17:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>czery</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Unsere Reise in Neuseeland neigte sich nun dem Ende zu und uns wurde immer klarer, dass wir nur noch sehr wenige Tage zum Reisen hatten, bevor wir eine Woche in Auckland bleiben mussten, um den Van zu verkaufen. Ein unerforschtes Gebiet mit jeder Menge Naturwunder wartete noch auf uns: Das sonderbar geformte Northland, dass sich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Unsere Reise in Neuseeland neigte sich nun dem Ende zu und uns wurde immer klarer, dass wir nur noch sehr wenige Tage zum Reisen hatten, bevor wir eine Woche in Auckland bleiben mussten, um den Van zu verkaufen. Ein unerforschtes Gebiet mit jeder Menge Naturwunder wartete noch auf uns: Das sonderbar geformte Northland, dass sich wie ein dünnes Band mit kilometerlangen mondförmigen Sandküsten fast senkrecht in den Norden streckt. Mit jedem Kilometer wird es ein bisschen tropischer. Doch bevor es losging, ließen wir noch den neuseeländischen TÜV über unser Auto schauen: WOF. <span id="more-1531"></span></p>
<p>Als wir nach unserer Übernachtung etwas außerhalb von Auckland wieder zurück in die Stadt fuhren, hielten wir auf dem Weg dort hin an der ersten WOF-Werkstatt, die wir sahen. Sie konnten unseren Van auch gleich rannehmen und beleuchteten ihn von allen Seiten. Wir haben schon von einigen Reisenden gehört, dass es WOF-Werkstätten gibt, die einem unbesehen die Plakette geben. Sowas haben wir noch nicht erlebt, vielmehr waren bisher alle supergründlich. Das ist auch verständlich, weil die WOF-Stellen für Dinge haften, die sie übersehen haben. Diese Werkstatt hatte wieder eine riesige Checkliste und fand auch gleich den Wackelkontakt im rechten Bremslicht. Außerdem bemängelten sie noch eine der Dachleisten, an denen der Dachgepäckträger befestigt wurde. Dies hatte auch schon die letzte Werksatt bei der letzten Überprüfung in Nelson gesagt und tatsächlich musste es diesmal gemacht werden. Wir verbrachten also unseren Tag in New Lynn (den Namen des Ortes fanden wir erst nach nach einer Weile heraus) und suchten nach freiem Internet (Tipp: McDonalds und Bibliothek sind immer gute Orte zum suchen), um Emails abzuholen und eventuell ein Video für den Blog hochzuladen. Währenddessen wurde das Rücklicht ausgetauscht und die Dachreling abgeschliffen und mit Rostschutzmittel bepinselt. Als wir den Van wieder abholten, hatte er lauter graue Flecken an der Seite oben, was ja irgendwie doof aussieht. Die Entscheidung, nochmal die Spaydose in die Hand zu nehmen und nun auch das Dach zu vervollständigen fiel. In einem Ein-Dollar-Shop kauften wir Abdeckplane und entdeckten dabei auch noch einen Europa-Neuseeland-Doppelstecker-Adapter, so dass sich unsere Aufladeprobleme auch behoben. Und wir machten noch eine tolle Entdeckung: wir schauten in einen riesigen Asialaden hinein und entdeckten, dass hier nicht nur die Früchte um einiges preiswerter waren, sondern dass es hier auch einige Anregungen für neue Speisen gab. Wir kauften für den Abend gefrohrene Dumplings (dünne Teigtaschen mit gewürztem Schweinefleisch, ählich Pelmeni) und jede Menge frische Tomaten, Erdbeeren, Mangos, Avocado und Reisnudeln.</p>
<p>Da wir nun den Vanverkauf mit Flyern und WOF vorbereitet hatten, machten wir uns endlich auf unseren Weg in den Norden. Raus aus Auckland ging es hoch bis nach Waipu. Hier gab es wieder einen DOC-Campingplatz (8 Dollar + 2 Dollar aufgezwungene Mülltüte), mit direkter Wärterbetreuung, hinter den Dünen eines riesigen langen Strandes, an dessen einem Ende direkt am wunderbar weichen weißen Sandstrand eine hässliche Fabrik stand. Am nächsten Morgen nahmen wir gleich die Gelegenheit und das nun schon sehr warme Wetter zum Anlass und sprangen in die schöne See. Das klingt alles idyllisch, war es auch, bis zu dem Punkt, als mich etwas in den Fuß zwickte und als die Welle vorrüber und das Wasser wieder klar war, sahen wir viele tellergroße runde Krabben, die sich im Sand vergruben, oder seitwärts umher krabbelten. Nach dieser Entdeckung war uns beiden nicht mehr so nach baden. Wir duschten uns wieder kalt ab (camping macht hart) aßen Frühstück und fuhren los.</p>
<p>Die erste Station an diesem Tag war Whangarei, ein kleiner Ort, in dem sich der A.H. Reed Park befindet. Der Park kostet keinen Eintritt und man kann ein paar der großen Kauribäume sehen, die in allen Reiseführern beworben werden. Die größte Attraktion ist eine Art Brückenweg, der auf Pfählen fast durch die Baumwipfel führt. Die Bäume sind hier nicht so richtig riesig, der Umfang ist aber schon ein bisschen beeindruckend, wahrscheinlich aber nichts besonderes, wenn man mal in Amerika war. Hier in Neuseeland sind sie eine große Attraktion, weil sie oft schon ziemlich alt sind und alles Alte hier einen besonderen Wert hat, vorallem nach den weitgreifenden Waldrodungen im ganzen Land. Irgendwo auf dem Weg gibt es auch Ausstellungen von aus dem Moor ausgegrabenen Kauribaumwurzeln, die ururalt sind.</p>
<p>Wir nutzten die Gelegenheit um im hiesigen Warehouse eine Shoppingtour einzulegen. Hatte ich schon über unsere Begeisterung für das Warehouse geschrieben? In Nelson konnten wir ganze Nachmittage darin verbringen. Sicher ist die Qualität der Dinge nicht so toll (jedoch nehmen sie anstandslos alle Sachen zurück und geben das Geld wieder, wenn man den Kassenzettel noch hat), es riecht sehr chemisch im ganzen Lagerhaus (also alles vorher waschen, bevor man es benutzt) und sicher sind einige Sachen „von Kindern für Kinder“ hergestellt, wie Olga es ausgedrückt hat. Für den kleinen Backpackergeldbeutel jedoch ist es ein Paradis an Schnäppchen und man weiß gar nicht, was man alles gebrauchen kann! Diesmal leistete ich mir eine kurze Hose (heiße Temperaturen). Außerdem kauften wir noch einmal eine gelbe Spraydose für das Auto und  griffen zu, als wir sahen, dass die Bodyboards nur 11 Dollar kosteten. Bodyboards sind eine Altenative zu Surfboards, Oberkörpergroß, aus Styropor und mit Stoff bezogen (oder auch nicht). Unsere war zwar eins für Kinder mit Pirat drauf, aber sehr süß und es stellte sich als unsere neue Lieblingssportart heraus, hat sich also voll gelohnt. Wir rissen uns zurück und kauften keinen Neoprenanzug, obwohl auch die supergünstig und stylisch waren. Aber wir mussten uns ja bald auf zwei Rucksäcke begrenzen.</p>
<p>Nächster Halt war der süße Ort Kawakawa. Der Künstler Hundertwasser lebte hier in seinen letzten Lebensjahren, etwas außerhalb in einem Haus ohne Stromanschluss. Er half dem Ort zu einem  guten Dauerumsatz durch eine ganz besondere Attraktion: die Hundertwassertoilette. Fährt man durch den Ort, muss man ganz genau Ausschau nach etwas sonderbarem suchen, sonst fährt man vorbei. Hier in Neuseeland ist es üblich, dass an der Hauptstraße jeder Laden an den nächsten grenzt, also eine durchgängige Mauer an Häusern entsteht. Nahezu jeder Laden hat außerdem ein herausstehendes Vordach über dem Erdgeschoss, dass den Fußgängerüberweg überdacht, was sehr praktisch bei Regen ist. Witzig ist ja, dass der Laden meist nur ein Erdgeschoss besitzt, jedoch eine riesige geschwungene verzierte Fassade, die oft den Anschein hat (mit Fenster und allem), als gäbe es einen zweiten Stock. Schaut man jedoch von der Seite oder hinten, sieht man, dass sich nichts dahinter befindet. Das nur so zwischendurch. Also aufgrund von dieser Überdachung ist es ein bisschen schwer, die Toilette, die sich in die Ladenreihe eingliedert sofort zu sehen. Jedoch fällt auf, dass an einer Stelle des langen Daches auf einmal Pflanzen wachsen und das beige lange Gras vom dach hinunter schaut. Und dann wundert man sich, wie man diese Architektur übersehen konnte: bunte knubbelige ungleichmäßige Säulten und ein Baum, der durch ein Loch der Vordaches hindurchwächst markieren den Eingang dieser wundervollen Toilette. Ich hatte es mir vorher nicht so wunderbar vorgestellt, aber diese Toilette ist wirklich etwas besonderes und man sollte diesen Stopp nicht auslassen, auch wenn man in Eile ist. Die Fotos sprechen für sich und es ist fast unmöglich, sie zu beschreiben. In typischer Hundertwasserart wirkt alles zusammelgepuzzelt, jedoch in einer wunderbar positiven fröhlichen und irgendwie doch geordneten Art. Man hat ein  angenehmes, naturverbundenes Gefühl hier auf Toilette zu gehen und als Touristenatraktion Nummer Eins ist die Toilette sehr gut gepflegt. Aus Cleaner-Sicht bemitleide ich jedoch ein bisschen die Putzfrauen, die die tausenden Fugen sauber halten müssen.</p>
<p>Irgendwann war auch das schönste Toilettenerlebnis zu ende (übrigens die ertse Toilette, auf der ich mich fotografiert habe).<br />
 Der nächste Ort mit dem wunderschönen Namen Paihia wartete schon auf uns. In der Nähe wurde der umstrittene Vertrag von Waitangi geschlossen, der zwischen einigen Maoristämmen und der englischen Krone geschlossen wurde. Wir fuhren am Vertragshaus vorbei und fanden die Harurufalls, einen wasserfall, der nicht sehr beeindruckend war, aber gut für ein Picnic oben auf den Steinen im Wasser wäre, falls jemand mal Lust darauf hat. Und schließlich ging es an dem Tag noch nach Kerikeri. Laura hatte uns noch einen Tipp für ein tolles Hostel direkt am Statehighway gegeben (jedoch ruhig gelegen): das Farmhostel im Orangen- und Mandarinenhain. Hier hatte sie eine Weile für Unterkunft gearbeitet und tatsächlich war es ein sehr guter Tipp! Der Besitzer des Hostels ist deutsch und die deutsche Ordentlichkeit hält hier Einzug. Witzige Hühner (ganz eigenartige Rassen, die aussehen, als wären sie grad frisiert worden und würden die Natur nicht überleben), zwei alte Hunde (der Schäferhund ist unglaublich schlau und legt sich gerne so vors Auto, dass er nur durch einen Hundekeks wegbewegt werden kann und wenn man nicht schnell genug ist, legt er sich erneut davor, um noch mehr Kekse abzustauben) und dicken gefleckten Schweinen (die nach Apfelsinen riechen müssten, so viele, wie sie essen). Wir schliefen erneut im Van und nutzten die Hosteleinrichtungen mit. Am Abend lernten wir zwei selbstständige Veranstaltungstechniker kennen und quatschten bis tief in die Nacht. Die zwei kauften Jere die Gitarre ab und wir sind froh, dass sie nun in so guten Händen ist.</p>

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