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	<title>Neuseeland Blog &#187; Greymouth</title>
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		<title>Von CHCH über den Pass bis zu den Pfannkuchen</title>
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		<pubDate>Sun, 02 May 2010 05:04:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>czery</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Nach längerem Verweilen in Christchurch sind wir wieder über den Athur&#8217;s Pass nach Greymouth gefahren und haben diesmal von dort aus die Route nach Norden eingeschlagen. Hier gibts das Video dazu mit weiteren tollen Aufnahmen vom Athur&#8217;s Pass und von den Pancake Rocks in Punakaiki.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nach längerem Verweilen in Christchurch sind wir wieder über den Athur&#8217;s Pass nach Greymouth gefahren und haben diesmal von dort aus die Route nach Norden eingeschlagen. Hier gibts das Video dazu mit weiteren tollen Aufnahmen vom Athur&#8217;s Pass und von den Pancake Rocks in Punakaiki.</p>
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		<title>Zur Westcoast Pt.2, Pancake-Stapel und verbuggtes Hostel</title>
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		<pubDate>Sat, 01 May 2010 09:18:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>czery</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Wir waren so froh, endlich das schimmlige Hostel nach 4 Tagen in  Kaikura verlassen zu können. Insgesamt war der Ausflug wunderbar  mit den intensiven Erlebnissen des Delphineschwimmens und Skydivens. Am  Vorabend unserer Abreise lernten wir noch einen netten jungen Holländer  kennen: „Renz Have-an-Ass“ (natürlich nicht so geschrieben, aber von  den englischsprachigen verstanden). Die beiden Mädels nahmen ihn im  „Chico“ mit, denn auch sein nächstes Ziel war Christchurch und sein Bus  wäre erst am Nachmittag gefahren. Wir machten unterwegs noch einen  Abstecher nach Hanmer Springs, das berühmt für seine Hot-Pools ist. <span id="more-731"></span>Hier  gibt es ein Freiluft-Thermalbad mit warmen Quellen, die nur ganz leicht  nach Schwefel riechen. Das Wetter spielte optimal mit und wir genossen  die Freibadatmosphäre, besonders Thomas, Jere und ich, weil wir zwischen  dem deutschen und neuseeländischen Winter wohl nicht noch einmal diese  Chance haben werden. An sich hätten wir ein wenig mehr Kur-Gefühl  erwatet, aber Hanmer Springs ist wirklich eher wie ein beheiztes Freibad  für Familienausflüge. Danach ging es weiter auf eher langweiligen  Straßen (wie alle um Christchurch herum), die ich diesmal fuhr, weil es  den beiden Jungs nicht so gut ging. Da uns das Old Country House so gut  gefallen hatte, schlugen wir hier wieder unsere Zelte auf. Leider kamen  wir nicht, wie besprochen, in unser 6er Dorm zurück, sondern in ein  anderes Gebäude in ein 7er Dorm, was bedeutete, dass wir immer zwei  fremde Leute mit ins Zimmer gesteckt bekamen. Doch wir hatten Glück und  es waren ausschließlich nette und gesellige Backpacker, die ein Sinn für  soziales Backpackerverhalten haben:</p>
<p>Es gibt  nämlich ein paar Regeln, die man als Reisender einhalten sollte, wenn  man sich Freunde und nicht Feinde auf der ganzen Welt machen will. So  ist ein Wert ganz hoch einzuordnen: Der Wert des guten Schlafs. Man weiß  nie, was die anderen am letzten Tag für eine Wanderung überlebt haben  oder wann sie in der Nacht aufstehen müssen, um ihr Flugzeug zu kriegen.  Das bedeutet, wenn man selbst noch ausgeht, sollten alle Sachen bereits  so bereit liegen, dass man nicht ewig in seinem Rucksack zwischen  knisternden Tüten und mit der Lampe seines Handys oder einer (sehr  praktischen) Stirnleuchte den Schlafanzug und die Zahnbürste sucht. Es  gibt tatsächlich auch Leute, die die Nacht durchmachen, weil ihr Flieger  morgens um 4 los fliegt, die dann in das Zimmer stürmen, das Licht  anmachen (!) und anfangen, ihren Rucksack für den Flug zu packen,  ungeachtet der anderen schlafenden Backpacker.</p>
<p>Es  wird auch nicht so gut aufgenommen, wenn ein Morgenmensch pfeifend  durchs Zimmer läuft und die Vorhänge aufzieht oder jemand seinen großen  und kleinen Rucksack, sowie alle Tüten und Habseligkeiten vor seinem  Bett auftürmt, so dass drei Leute in der Nacht drüber stolpern. Was auch  dringend zu vermeiden ist: Auch wenn du ein Vollblut-Öko-Naturliebhaber  bist, bitte benutze ein Deo und wasche ab und zu deine Klamotten.  Geruchsintensive Backpacker werden sozial ausgegrenzt.</p>
<p>Renz wähle die Variante, sich eine Übernachtung in  einem Hostel zu sparen und gar nicht erst ins Bett zu gehen und so  machten wir Mädels uns fertig und gingen mit ihm das Nachtleben  Christchurchs erkunden. Die Jungs hüteten das Heim, denn sie fühlten  sich noch immer nicht ganz fit.</p>
<p>Wir haben uns  entschieden, über unsere Erkundungen, die besten Plätze, die leckersten  Essmöglichkeiten und die Stadt Christchurch an sich einen Extra-Beitrag  zu verfassen, da wir hier einige Zeit verbracht haben.</p>
<p>Priorität hatte in diesen Tagen in der Stadt der  Verkauf des Vans „Chico“ von Svenja und Svea, damit sie diese Last los  sind. Und tatsächlich riefen nach dem Aushängen der Plakate ein paar  Interessenten an. Einige wollten den Preis von 2900 Dollar auf unter  2000 herunter handeln, was in diesen Zeiten wohl unter Umständen bei  einigen Backpackern klappen würde, deren Flugtermin näher rückt und die  ihr Auto losbekommen müssen. Derzeit reisen so viele ab, dass bereits  einige ihr Auto nicht mehr verkauft bekommen und es mit dem Schlüssel in  der Zündung irgendwo abstellen.</p>
<p>Schließlich  riefen zwei deutsche Jungs an, die bereit waren einen angemessenen  Betrag zu zahlen. Wir hatten das Plakat extra in diese Richtung  angelegt, um das Sicherheitsbedürfnis einiger deutscher Neuankömmlinge  auszunutzen: Zuverlässiges Auto aus den Händen zweier deutscher Mädels.  Und die zwei Jungs waren die idealen Käufer, da ihr ganzes bisheriges  Verhalten auf Sicherheit ausgelegt war. So schliefen sie beispielsweise  erst einmal in einem Hotel, nach ihrer Ankunft, um die Hostels der  Umgebung anzusehen. Wirklich unklug war auch ihr Verhalten beim Kauf des  Vans: Sie wollten ihn nicht selbst fahren, weil sie ein bisschen Angst  vor dem Linksverkehr hatten und sich vor unseren zwei Mädels nicht  blamieren wollten (Jungs!). Also ließen sie Svenja fahren und setzten  sich nur mit rein. Für alle zukünftigen Backpacker: Fahrt das Auto  selbst! Die bisherigen Fahrer kennen die Macken und können das Auto  perfekt fahren. Außerdem ist es doch von Vorteil, beim ersten  Links-Fahrversuch jemanden dabei zu haben, der sich mit den  Straßenregeln (rechts vor links und „der mit dem längeren Abbiegeweg hat  Vorfahrt“) auskennt. Und aus eigener Erfahrung kann ich sagen: Es ist  wirklich nicht schwer, auf der richtigen Seite zu bleiben, abzubiegen  etc.! Viel gefährlicher finde ich das zu Fuß über die Straße gehen! Da  hatte ich schon mehrere beinahe-Unfälle. Nunja, die zwei versuchten noch  zu handeln, aber Knall-Harte-Verhandlungsfrau-Svea ließ sich nicht  drauf ein und so ging der Van „Chico“ für 2500 Dollar zu einem neuen  Besitzer über. Die Jungs hatten natürlich den Vorteil, mit den  Verkäufern deutsch reden zu können, und sich bei den bürokratischen  Sachen helfen zu lassen.</p>
<p>Die Mädels waren  anschließend überglücklich, weil sie einen wirklich guten Preis  erzielt hatten und sich die Wartezeit auf dem Wochenend-Automarkt sparen  konnten. Nun hatten sie wieder etwas Reisegeld, konnten die restliche  Zeit hier genießen und sich nach einem Billigflug (60 Dollar) von  Christchurch nach Auckland umsehen. Wir genossen die Tage mit Bowling,  Kino, freiem Internet in der Bibliothek, Kaffee bei Starbucks, leckeren  frischen Cookies (Miss Higgins), einem witzigen Rugbyspiel und natürlich  tollen Gesprächen beim ausgiebigen Frühstück.</p>
<p>So  verging die Zeit wie im Flug und der Tag der Abreise der Mädels rückte  näher. Zum Abschied gingen wir noch in unseren  „Ganzrechtsunten.de“-T-Shirts bowlen. Am letzten Abend bekochten wir die  Mädels, dekorierten die Küche mit Ballons und komischen  Kreppband-Luftschlangen. Jeder bekam ein Hütchen aufgesetzt und es gab  Hühnchen, Karotten und Reis mit Orangensaft-Weißweinsoße und als  Nachtisch einen Schokokuchen mit Vanilleeis. Wir tauschten Bilder aus  und die Mädels packten ihre Rucksäcke. Am nächsten Tag ging es noch  einmal zum Cathedral-Square, ein Kaffee beim Starbucks und eine  Straßenkünstlershow und plötzlich waren die Mädels weg, angeblich Geld  holen, kamen dann aber mit drei grünen T-Shirts wieder, auf denen die bremer Stadtmusikanten abgebildet waren. Nun haben wir immer ein  Erinnerungsstück an die Zwei. Mittags fuhren wir sie noch zum Flughafen  und schon trennten sich unsere Wege. Wir schreiben uns regelmäßig und so  wissen wir, dass sie gut in Auckland angekommen sind und nun bald  weiter nach Fiji fliegen. Wie bereits geschrieben, vermissen wir sie  sehr und hoffen, sie haben noch eine spannende Reise vor sich und ein  warmes Willkommen in Deutschland.</p>
<p>Auf dem Rückweg  vom Flughafen begegneten wir noch Nadine, einer Holländerin, die uns  den guten Kino-Tipp in Wanaka veraten hatte und nun hoffte, trotz  Aschewolke nach Hause fliegen zu können. An ihrer Seite ein blonder  großer Kerl, der von den Gesichtszügen der griechischen Götterwelt  entsprungen sein könnte. Zurück im Hostel trafen wir ihn wieder, denn  wie der neuseeländische Zufall es immer will, schlief er in unserem  Dorm. Es stellte sich heraus, dass er als Engländer hier in Neuseeland  Familie hatte, die aber wohl nicht genau kannte und nur zwei Wochen zur  Verfügung hatte, sie zu treffen und die Südinsel zu bereisen. Jere und ich verbrachten noch einen netten Tag mit ihm auf dem  Cathedral Square mit Straßenkünstlern und Maori-Gruppen.</p>
<p>Für uns begann nun die Suche  nach einer Wwoofingstelle: Wir hatten mittlerweile von verschiedenen  Seiten gehört, dass es gar nicht so einfach ist, einen Job zu finden,  wie wir gedacht hatten. Also machten wir den Plan, erst einmal nur für  Unterkunft und Essen auf einer Organic-Farm zu arbeiten. In dem  Wwoofingbuch, dass für 40 Dollar gleichzeitig den Mitgliedschaftsausweis  darstellt, suchten wir interessante Arbeitsstellen heraus. Die Auswahl  ist durch unsere Anzahl jedoch eingeschränkt. Wir verfassten eine  E-Mail, erstellten unsere englischen Lebensläufe und schickten an die 20  Anfragen für die Gegend der nördlichen Region der Südinsel heraus. Nur  ein paar antworteten und nur zwei Wwoofingfarmen sagten uns zu –  erstmal. Später stellte sich heraus, dass uns beide wieder absagten.  Mehrere Phänomene stellten wir fest: Neuseeländer rufen nicht zurück,  auch wenn sie es sagen und: Einige der Wwoofingmitglieder wissen gar  nicht, dass sie so etwas anbieten. Die eine Zusage schien verlässlich,  so dass wir uns auf den Weg in den Norden der Südinsel machten. Da uns  die Westküste bisher vielmehr beeindruckt hatte, fuhren wir erneut über  den Arthurs Pass. Diesmal bei schlechtem Wetter, aber trotzdem toller  Landschaft. Im Global Village Hostel angelangt, erfuhren wir, dass sich  unsere Arbeitsmöglichkeit zerschlagen hatte und wir verlängerten unseren  Aufenthalt in dem gemütlichen Hostel um zwei Tage, in denen wir weiter  telefonierten. Schließlich hatten wir wieder ein paar Optionen offen und  wollten weiter nach Nelson fahren, in dessen Umgebung die  Wwoofingstellen vielversprechend klangen. Die Tour an der Westküste  entlang war atemberaubend. Die Strecke gilt als eine der zehn schönsten  Straßen der Welt. Satter Urwald, Grün in allen Tönen, die wilde See und  die bizarren Felsen ließen uns staunen. Wir machten einen Zwischenstopp  an den beliebten „Pancake-Rocks“: Steinformationen am Meer, die  aussehen, als hätte jemand Pfannkuchen (Berlin: Eierkuchen) übereinander  geschichtet. Wieso genau sich die Erdschichten aus Lehm und Kalk so oft  und gleichmäßig abwechselnd übereinander legten, ist bis heute nicht  geklärt. Wir machten den kleinen Rundwalk, der mit einem Weg angelegt  ist, der sich über die einzelnen Kuppen schlängelt, wie die  Miniaturausgabe der chinesischen Mauer. Leider waren wir bei Ebbe da, so  dass trotz starkem Wind die „Blowholes“ nicht aktiv waren. Das sind  Höhlen im Gestein, durch die das Wasser bei Flut und Wind wie aus einem  Vulkan heraus spritzt. Trotzdem sind die Pancake-Rocks einen  Zwischenstopp wert. Neben den beeindruckenden Felsformationen ist der  Weg idyllisch mit verschiedenen Farnen und Palmen angelegt.</p>
<p>Wir entschieden uns während der Fahrt, dass wir am  gleichen Tag noch bis Nelson durchfahren wollten. Einen kurzen Stopp  legten wir zum Essen in Westport ein, einem kleinen, sehr ruhigen  Örtchen. Jere und ich ließen es uns unterwegs dann auch nicht nehmen,  über die längste Hängebrücke Neuseelands zu laufen. Beeindruckend war  die Sicht in die Schlucht unter uns. Wenn wir mehr Zeit gehabt hätten,  wären wir auch noch gerne den Rundwalk auf der anderen Seite gelaufen.  Trotz Serpentinen schafften wir es, am frühen Abend das „The Bug  Backpacker Hostel“ zu erreichen. Dieses Hostel hat berechtigter Weise  93% in der BBH Bewertung bekommen. Der Besitzer fährt selbst einen  grünen Käfer und die Zimmer sind nach den Bugs benannt. So schlafen wir  zurzeit im „Beach-Bug“, einem Dreibett-Zimmer mit riesiger Glaswand. Am  ersten Abend gönnten wir uns nach der langen Fahrt einen  Restaurantbesuch im Steakhouse „Lone Star“, in dem wir tolle Steaks,  Rippchen und den süchtig machenden Nachtisch „Kiwi Pavlova“ genossen.  Leider regnete es den ersten Tag in „Sunny Nelson“, wie es von den  Neuseeländern genannt wird, so dass wir nur einen Teil der Innenstadt  erkunden konnten.</p>
<p>Abends lernten wir zwei  Deutsche, Marvin und Dominic, kennen. Marvin war auf einer 14-tägigen  Neuseelandreise nach seinem Studium für soziale Arbeit nun etwas  verzweifelt. Er hatte die teure Kiwibustour gebucht, die ihm aber nun  als viel zu unflexibel und überfüllt erschien, so dass er sich für die  letzten wenigen Tage ein Auto mieten wollte. Wir hoffen, er hatte noch  ein paar tolle Tage auf der schnellen Route über die Südinsel mit  unseren Special-Tipps.</p>
<p>Domenic lernten wir noch  etwas besser kennen, denn er nahm uns am nächsten Tag mit zum Nelson Lakes  National Park &#8211; ein ziemlich weit außerhalb von Nelson liegendes Wald-  und Seengebiet. Die Gegend um Nelson herum hat mich nicht ganz so  beeindruckt. Hier fallen vor allem die künstlich angepflanzten Wälder  auf: Riesige Berghänge mit Nadelbäumen, die durch ihre gleichmäßige  Pflanzung wie gekämmt aussehen. Die noch kahlen gleichmäßig Hügel, die  wie eine Ziehharmonika gefaltet sind, empfinde ich als viel schöner. Im  Park angekommen, erwartete uns ein tolles Panoramabild: Ein See mit Steg  umsäumt von Wäldern und dahinter Berge ineinander geschachtelt, die mit  zunehmender Tiefe verblauen. Wir wanderten eine Weile rechts um den See  im Wald entlang. Der Weg war ziemlich eintönig, bis auf die  Rattenfallen (für Opossums waren die zu klein) und einer kleinen Maus am  Wegesrand gab es auf der Strecke keine Highlights. Dafür erfuhren wir  ein wenig von Domenic: Er hatte ein paar Monate in einem Restaurant auf der  Nordinsel gearbeitet und ist mit quasi keinen Englischkenntnissen und  keiner Restauranterfahrung ganz gut zu recht gekommen ist. Das lässt uns  nun wieder etwas hoffen, vielleicht doch einen Job zu finden. Er  empfahl uns noch, möglichst bald zu suchen, denn bald kämen die neuen  Abiturienten an und dann sähe es knapp aus auf dem Arbeitsmarkt. Nach  einer ganzen Weile allein im Wald (normal für Neuseeland, auch auf der  Hinfahrt ist uns ½ Stunde lang keine Auto entgegengefahren) begegneten  wir einer Wandergruppe, bestehend hauptsächlich aus  Nordinsel-Neuseeländern, alle bepackt mit dicken Rucksäcken und etwas  schmuddeliger Wanderkleidung. Wir erkundigten uns, ob der Weg noch  abwechslungsreicher würden und sie meinte, das würde noch lange dauern…  und wenn diese Wanderexperten schon „lange“ sagen, bedeutet das  wahrscheinlich einen Tagesmarsch. Wir drehten also auf der Stelle um und  liefen das ganze Stück wieder zurück. Der Ausflug war trotzdem cool,  und außerdem eine gute Übung für das Wandern, das uns wahrscheinlich  noch bevorsteht.</p>
<p>Gleich am nächsten Tag übten  wir erneut:<br />
 Jere und ich nutzten den ersten  sonnigen Tag in „Sunny Nelson“ und erkundeten mit dem Auto die  Wohnhügel. Nelson besteht nämlich, soweit ich das bisher gesehen habe,  aus einem kleinen Ortszentrum im Tal und vielen kleinen Kegelbergen  außen rum. Ich stelle mir das so vor, dass man dann fragt: „Und auf  welchem Berg wohnst du?“. Auf jeden Fall scheint das soziale Gefälle  klar zu sein: Je weiter oben, desto exklusiver die Häuser. Ganz sind  wir gar nicht auf den Berg hinaus gekommen, dann irgendwann endet jede  Straße in einer Privatstraße, die es zu unterlassen ist, zu befahren.  Noch nicht ganz ausgelastet fuhren wir ein paar Bergen entgegen, an  denen sich der westküstentypische Urwald hinauf schlängelte. Die Straße  endete an einem Campingplatz. Wir zögerten kurz, doch fuhren dann  hinein, so weit uns die Straße ließ und tatsächlich: Am anderen Ende  ging ein Walk am ersten Wasserversorgungsstaudamm Nelsons hinein in den  Urwald. Der Weg war nicht großartig befestigt und führte immer entlang  eines 20cm-Durchmesser-Rohr, wahrscheinlich ehemals für die  Wasserversorgung ganz Nelsons, nun jedoch an einigen Stellen  durchgerostet. Zum Teil war der Weg völlig weg, so dass man nur über das  Rohr weiter balancieren konnte. Die Natur war sehr beeindruckend:  Natürlich massenweise Farne in allen Ausprägungen, Lianen, Palmen,  krüpplige Bäume, kleine Flüsse und Wasserfälle, ausgetrocknete  Flussbetten und überall dieses satte Grün, durch das man fast grünblind  werden könnte. Ein bisschen mulmig war uns, als ab einer gewissen Stelle  dran stand, dass ab hier höchste Vorsicht gilt und man auf jeden Fall  auf dem Pfad bleiben soll. Den Pfad haben wir aber genau an dieser Stelle nicht mehr gesehen und so sind wir auf gut Glück das Flussbett  entlang gewandert, und über glitschige Steine einen Trampelpfad hinauf  geklettert. Dabei fiel uns wieder ein aufdringlicher Vogel auf, von  dessen Art wir auch schon einem an der Hängebrücke begegnet sind: Dieser  Vogel hat einfach keine Scheu, springt einem direkt vor den Füßen her.  Wenn man stehen bleibt und ihn anschaut, fliegt er einem fast ins  Gesicht. An der einen Kletterstelle ist er Jere sogar zwischen den  Beinen den Hang hinauf geflogen. Manchmal kam es uns vor, als wollte er  uns von etwas fern halten, denn jedes Mal, wenn er kurz still saß, fing  er lautstark an zu meckern. Irgendwann kamen wir nicht mehr wirklich  weiter und wir drehten um. Das war der bisher schönste Spaziergang (wir  hatten keinen Rucksack dabei) hier.</p>
<p>Morgen geht  es los zum Wwoofen, wir sind schon sehr gespannt und berichten, sobald  wir wieder Internet haben! Ganz besonders freuen wir uns auf das  Bekocht-Werden, denn uns gehen langsam die Ideen aus, was wir uns noch  so essen könnten.</p>

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		<title>Athur&#8217;s Pass, Greymouth und der Goldrausch</title>
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		<pubDate>Sun, 14 Mar 2010 10:37:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>cloudy</dc:creator>
				<category><![CDATA[Greymouth]]></category>
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		<description><![CDATA[Über den „Arthurs Pass“ fuhren wir nach Greymouth. Der Pass ist benannt nach Arthur Dobsen, der den Pass, als an der Westküste das erste Gold gefunden wurde, für die „westliche Welt“ entdeckte. Die Maori kannten den Pass zum Westland schon seit einer Ewigkeit. In Reiseführern wurde uns immer wieder die Bahn nahe gelegt, deren Strecke [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Über den „Arthurs Pass“ fuhren wir nach Greymouth. Der Pass ist benannt nach Arthur Dobsen, der den Pass, als an der Westküste das erste Gold gefunden wurde, für die „westliche Welt“ entdeckte. Die Maori kannten den Pass zum Westland schon seit einer Ewigkeit. In Reiseführern wurde uns immer wieder die Bahn nahe gelegt, deren Strecke meist direkt neben der Straße verläuft. Aber zum einen ist die Bahnfahrt relativ teuer, wie alles, was hier hauptsächlich für Touristen angeboten wird und zum Anderen wollen wir eine Weile an der Westküste verbringen und flexibel sein.</p>
<p><span id="more-520"></span>Also packten wir in Christchurch unsere Rucksäcke, kauften eine Kühltruhe, Kisten, Grundnahrungsmittel und Dosenessen (das Essen auf dem Pass soll sehr teuer sein) und fuhren mit unserem süßen kleinen Van ins hohe Gebirge. Christchurch machte uns den Abschied nicht all zu schwer, denn das erste Mal seit wir da waren, regnete es tagsüber. Als die ersten großen Steigungen zu sehen waren, zweifelten wir zugegebenermaßen an unserem Auto, aber es ist stärker als es sich anhört und schaffte jede Steigung zumindest im zweiten Gang. Auf dem Rückweg sollten wir vielleicht eine andere Strecke nehmen, denn die Abfahrten waren teilweise wirklich furchteinflößend. Der Pass ist wirklich schön, wobei Thomas und ich einen Teil davon verschlafen haben und laut Jere das wohl der beeindruckendste Abschnitt war. Vielleicht erzählt er euch ja noch davon.</p>
<p>Zwischendurch hielten wir noch in einem kleinen Restaurant, riesig, aber völlig einsam mitten im Nirgendwo und wollten ein leckeres Stück Käsekuchen essen. Leider schmeckt hier vieles ganz anders und nicht immer besser, als in Deutschland. Der Kuchen war auf jeden Fall nicht so lecker, dafür aber die heiße Schokoladen mit Marshmallows. Weiter ging es auf dem Pass zu verschiedenen Aussichtsstellen, an denen Busse mit Touristen hielten. An einem war neben der Landschaft etwas anderes noch viel interessanter: unsere ersten wilden großen Vögel: 3 grün-rote Papageien, Keas genannt, die in der Nähe der Menschenmeute nach etwas Essbarem suchten.</p>
<p>Auf dem Arthurs Pass liegt mitten in den Bergen der höchste Ort Neuseelands, der gleichnamige Ort Athur´s Pass mit 63 Einwohnern. Wir hatten uns die Option offen gelassen, dort ein paar Nächte zu verbringen und eine der Wanderungen in den National Park zu unternehmen. Der Ort an sich ist jedoch weniger beeindruckend als der Pass und wir entschieden spontan, gleich bis an die Westküste weiter zu fahren. Vielleicht hat Jere auch einfach das Fahren zu viel Spaß gemacht und Thomas und ich hatten den Gedanken des Wanderns noch nicht ganz mit unserem Wesen in Einklang bringen können.</p>
<p>Während meiner Wachphase konnte ich das erste Mal während unserer Reise einen Teil der neuseeländischen Natur beobachten. Es ist hier ganz anders, als an allen Orten, die ich bisher gesehen habe. Die flachen Landschaften sind noch relativ ähnlich den deutschen Landschaften, nur dass das Grass hier häufig golden ist (vielleicht wegen des Spätsommers?) und die Feldeingrenzungen bestehen aus lustigen Bäumen, die wie Hecken geschnitten sind. Sie sind so dicht, dass schon nach wenigen Zentimetern Dunkelheit herrscht. Diese Bäume finden sich auch hier an der Westküste überall, nur dass sie hier an der Erde den Hang hinauf wachsen und zusammen mit dem Farn einen weich aussehenden dichten Teppich über den Hängen bilden. Auf diese Weise sehen manche Hügel aus, wie ich sie mir im Norden Europas (Finnland, Schweden) vorstelle. Witziger Weise liegt dann direkt gegenüber ein Berg, der aussieht, wie an der Südsee: Die Farne können hier exakt wie Palmen aussehen: brauner Stamm und oben heraus die Farnwedel. So steht der Südesee-Palmen-Farnwald dem nordischen Hangwuchs gegenüber. Teilweise sind wir Straßen entlang gefahren, an dessen Seite der Urwald direkt anzufangen scheint. Man kann nicht einen Meter hinein schauen. Eine Zeit fand ich die niedrigen Bäume richtig gruselig. Das lag daran, dass sie zum Teil weiße Stämme haben, von denen irgendetwas abfasert. Das sieht dann aus wie Spinnennetze, zusammen mit einem grauen Himmel und etwas Nebel ist das die perfekte Kulisse für Jurassic Park. Ehrlich: Es hätte aus den Farnenwäldern ein T-Rex herauslaufen können und es hätte irgendwie ins Bild gepasst. Dem satten Grün der Farne, wenigen Bäumen, den Sträuchern und Wiesen stehen auf dem Arthurs Pass die breiten grauen Flussbetten, durch die nur sehr dünne Rinnsale fließen, mit ihren roten und orangenen Steinen gegenüber.</p>
<p>Wir fuhren also weiter durch den Pass bis zur größten Stadt der Westküste Neuseelands: Greymouth (10.000 Einwohner). Die Einwohner sieht man der Stadt nicht an. Sie zieht sich die Küste entlang, doch der eigentliche Kern ist nur 300 mal 300 Meter, so kommt es einem vor. Nur 1% der Neuseeländer lebt hier im Westland. Kein Wunder, denn selbst die Maori fanden hier nicht viel, dass sie hielt. Ihre traditionelle Nahrung ließ sich hier nicht anbauen und Fischfang ist bei der gefährlichen See sicherlich auch nicht leicht. Die Tasmanische See peitscht hier in langen 2-3 Meter hohen Wellen gegen das Land, wie wir am ersten Abend gleich bestaunen konnten. Die riesigen Wellen und der gewaltige Rücksog sind zu gefährlich zum Schwimmen. Die Wolken bleiben auf dieser Seite oft vor den Bergen hängen und der Wind ist kalt, die Hänge zu steil für Landwirtschaft. Es scheint fast, als wollte die Natur hier keine Menschen und so sind die Grundstückspreise niedriger als sonst auf der gesamten Insel. Generell ist mein Eindruck von Neuseeland bis jetzt: Hier herrscht noch zum größten Teil die Natur und die Menschen haben sich nur einige Nischen hineingeschlagen und versuchen diese zu verteidigen. Es würde mich nicht wundern, wenn unter manchen Farnwäldern ganze alte Goldgräberdörfer versteckt wären. Denn der Grund, wieso hier überhaupt gesiedelt wurde, war das Gold. In dieser Zeit schossen hier die Dörfer aus dem Boden, doch innerhalb von 3-4 Jahren war das Gold weg und die Städte starben wieder aus.</p>
<p>An unserem zweiten Tag hier, nachdem wir am ersten mit dem Fahrrad die „Stadt“ erkundeten, lasen, Jere und Thomas ihre Liebe zum Schach entdeckten, fuhren wir in das ehemalige Goldgräberstädtchen Blackball. Wir hatten die Wahl zwischen „Shantytown“, einem nachgebauten Touristen-Goldgräberstädtchen, das Eintritt kostet und einem Original. Wir entschieden und also für Blackball, dass nordöstlich von Greymouth, wieder ein Stückchen zurück in den Bergen liegt. Ich weiß nicht genau, was ich erwartet hatte… Männer mit Hüten und dreckverschmierten Gesichtern (wie Kohlebergleute) und eine wimmelnde Westernstadt in der alle den Goldrausch in den Augen haben, Saloons und Pferde? Nein, irgendwas hatte ich erwartet, aber nicht das: Blackball ist ein nahezu ausgestorbenes Dorf mit alten Blechhütten oder Häusern in der hier typischen Leichtbauweise, ein paar Trinkern und Jugendlichen (die armen Kinder!). Berühmt ist die Salami Co.: Wir hatten eine kleine Fabrik erwartet, tatsächlich war es ein kleiner Fleischer, bei dem es sehr wenig Fleisch gab und der Geruch hat uns davon abgehalten, überhaut etwas zu kaufen. Die andere Sehenswürdigkeit in Blackball ist das „(formerly) Hilton Hotel“, dass tatsächlich Ärger mit der Hilton-Hotelkette bekam und so dass Holzschild „Formerly“ über ihrem Namen anbringen mussten. Dieses Haus ist wirklich schön, wie ein altes Westernhaus. Ansonsten war im Dorf nicht mehr viel zu sehen. Vor einem Haus, ich glaube, es war eine Art Entzugsklink, stand eine Tafel in Herzform, auf der übersetzt etwas stand, wie: „Blackball ist mehr als 3 Pubs und Alkoholiker, gehen Sie hinaus und erleben Sie das wirkliche Blackball.“ Das taten wir dann auch und fuhren einfach an einer Seite des Dörfchens immer weiter bis eine Schutterpiste einen kleinen Hang hinab führte. Jere und ich sprachen Thomas viel Mut zu und er stürzte uns mit dem Van den steilen Hang hinunter. Unten angekommen, hörte die Straße auf und ein Schild mit einem roten Totenkopf stand vor unserem Auto. Erst dachten wir, dass hier vielleicht eins der berüchtigten Moore anfing, aber beim studieren des Schildes fanden wir heraus, dass es nur davor warnte 10cm große grüne Kapseln anzufassen, die hier überall rumlägen, als Gift für die hier plagenden Opossums. Wir fassten also keine Kapseln an und gingen ein Stück weiter, bis zu einem Fluss. Genau so hatte ich mir die Goldgräberflüsse vorgestellt: Tausende Steine, flaches schnelles Wasser. Wir sprangen von Stein zu Stein (also vor allem ich) und schauten nach jedem glitzernden Etwas, dass im Wasser funkelte. Das Goldrauschgefühl kann ich schon ein bisschen nachvollziehen. Es ist wie ein Glücksspiel, vielleicht befindet sich ja genau unter dem oder dem anderen Stein vor mir ein riesiger Klumpen Gold. Es ist schwer, da seinen Blick auf die restliche beeindruckende Landschaft zu lenken. Wir gingen/kletterten noch ein bisschen flussabwärts und kehrten dann schließlich um, zurück zum Bus. Der schwerste Teil war nicht die Bergabfahrt gewesen, sondern: Wie kommen wir die Schotterpiste wieder hoch? Aber unser kleiner Van hat ohne viel Durchdrehen der Räder den Berg im ersten Gang erklommen. Auf dem Rückweg über die Landstraße kam uns plötzlich der Gedanke, dass wir ja alles dabei hatten, um das Auto endlich einmal anzumalen. Wir bogen also in die nächste Schotterstraße ein und hielten an deren Ende. Dann klebten wir die Fenster, Türgriffe und Stoßstangen ab, so dass wir mit der Sprühdose den Lack auftragen konnten. Unsere Zeitung reichte nur für eine Seite und auch 1 ¼  von 2 Sprühdosen sind schon leer, so dass wir jetzt erstmal mit einem einseitig gelben Van herumfahren. Jeder Lackierer hätte sicher die Hände über den Kopf zusammengeschlagen, als wir keine Geduld mehr hatten und die Farbe trocken fuhren. Jetzt hat sie kleine Boppel überall, aber wir gucken einfach nicht so genau hin. Der Van sieht auf jeden Fall um Jahre jünger aus mit seinem neuen Anstrich, der im schönen Kontrast zu den schwarzen Gummis am Fenster leuchtet. Ich freu mich schon drauf, den Rest anzumalen, vorher brauchen wir noch Farbe und Zeitung.</p>
<p>Zurück in Greymouth machten wir es uns wieder in unserem schönen Hostel gemütlich: das Global Village! In unserer BBH-Hostelbroschüre hat es eine sehr hohe Wertung und dies mit Recht! In unserem Hostel in Christchurch haben uns alle gesagt, dass wir Glück mit dem Hostel dort haben, aber das hier ist noch einmal um Welten cooler. Alles ist in afrikanisch/asiatischem Stil gehalten: Alle Wände sind in leuchtenden Farben gestrichen, überall stehen handgeschnitzte Figuren und hängen Masken aus dunklem Holz, Stoffbilder und Holzschilder. Zu unserem Zimmer gelangt man durch das „Wohnzimmer“, einem großen Raum mit hoher Decke. An der langen Seite steht ein Ofen, davor im offenen Viereck stehen gemütliche Couchen. Überall gibt es bequeme Stühle, Instrumente, ein viel genutztes Schachbrett und eine Reihe Computerplätze, die das Bild jedoch nicht stören. Die Gemeinschaftsküche ist riesig, mit einer Kochinsel in der Mitte, vielen Back- und Abwaschmöglichkeiten, einheitlichem Geschirr und allen Kochutensilien, die man so braucht – fast schon zu nobel für eine Hostel-Küche! Jetzt gerade bäckt unser Bier-Brot in einem der Öfen. Bin mal gespannt, ob das was wird. Unser Zimmer ist auch toll, wie ihr auf den Videos sehen könnt. Eigentlich ein Vierbettzimmer, aber nur von uns dreien belegt: gelbe Wände, ein Doppelstock und ein großes Bett, Holzmasken, Bilder und hölzerne Nachttische mit Stoff-Korb-Lampen, das schönste finde ich, ist jedoch die Holzstange, die von zwei geschnitzten Figuren gehalten wird und auf der man alles möglich aufhängen kann. Dann haben wir auch noch das Privileg, einen großen Balkon mit Ausgang zu einem Steg zu haben, der direkt in den Garten führt, in dem ein Gasgrill, Kajaks, Fahrräder (Helme sind hier Pflicht, sonst wird’s teuer bei der Polizei) und ein Whirlpool steht. Alles haben wir bereits ausprobiert. Die Jungs sind gerade zudem im Fitnessraum. Heute Vormittag paddelten wir mit den Kajaks den kleinen Fluss hoch und über einen See, anschließend waren Jere und ich im Whirlpool (Thomas ist nicht so die Wasserratte, dem hat das Bootfahren gereicht) und heut Abend grillen wir wieder. Diesmal mit zwei anderen Mädels, die schon Erfahrung mit Woofing gemacht haben. Da bin ich ja mal gespannt!</p>

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		<title>Auf zur Westcoast</title>
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		<pubDate>Sat, 13 Mar 2010 05:52:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>czery</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Nach unserem einwöchigen Aufenthalt und der Eingewöhnungsphase in Christchurch ging es am Donnerstag auf zur Westküste Neuseelands über die Southern Alps und den Athur&#8217;s Pass nach Greymouth, der größten Stadt an der Westcoast. Hier gibts das Video zu dieser Bewährungsprobe für Auto und Land:]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nach unserem einwöchigen Aufenthalt und der Eingewöhnungsphase in Christchurch ging es am Donnerstag auf zur Westküste Neuseelands über die Southern Alps und den Athur&#8217;s Pass nach Greymouth, der größten Stadt an der Westcoast.</p>
<p>Hier gibts das Video zu dieser Bewährungsprobe für Auto und Land:</p>
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