Was wir eigentlich vorhaben? Das wisst ihr nicht??? Na dann wollen wir euch das mal schnellstens erklären.
Da wir drei bald fertig mit unserem Studium sind, und es bisher trotz mancher Bemühungen nicht geschafft haben, für längere Zeit ins Ausland zu kommen, haben wir uns gesagt: JETZT ODER NIE! Denn wenn man erstmal einen ordentlichen Job mit guter Bezahlung hat (wie wir irgendwann mal
), dann fällt es natürlich sehr schwer, das ganze hinter sich zu lassen und nochmal eine Auszeit zu nehmen. So ist also auf unserem Mist die Idee gewachsen, ein Semester im Ausland zu verbringen.
Zunächst wollten wir es unseren Freunden Lissy, Chrissy und Tobi nachmachen, die für ein Studiensemester auf den Fidjis waren. Die Bilder auf deren Blog (http://www.lissy-auf-fiji.blogspot.com/) sprechen für sich. Und auch das, was sie uns bisher erzählt haben hört sich echt richtig gut an. Das Problem bei der ganzen Sache war für uns, dass man für ein Studiensemester dort einiges an Studiengebühren hinblättern muss (waren das 2000 €?). Zudem muss man ja auch dort von irgendwas leben, und auf Dauer Kokosnüsse von den Palmen zu wedeln, ist wohl auch nicht so das Wahre. Woher also nehmen, wenn nicht stehlen?
Die Antwort darauf heißt “Work & Travel”. Leider gibt es auf Fidji kein ausgedehntes Work & Travel-Programm, weshalb wir uns dann für eines der drei klassischen Work & Travel-Länder (Australien, Neuseeland, Kanada) entschieden haben (Ihr wisst, welchen ich mein, oder?
). Ein großer Vorteil hierbei ist u.a., dass wir das ursprünglich geplante Semester zu einem ganzen Jahr ausdehnen können. Kommt natürlich auf Lust und Geld an.
Beim Work-&-Travelling nimmt man im Ziel-Land kurzfristige Jobs an, um sich das Geld für’s Reisen zu verdienen. Als Job kommt alles Mögliche in Frage: Paprika oder Kiwis ernten (die Früchte, nicht die Vögel), Kellnern / Barkeepern, Hotelbetten aufschütteln, im Hostel an der Rezeption sitzen, Fallschirme für Touristen zusammenfalten (gibts echt!), Touristen über Gletscher führen… die Palette ist da ziemlich umfang- und facettenreich.
Wir fliegen also nach Neuseeland und werden uns – nach Überwinden des Jetlags – einen Job suchen. Im Idealfall arbeiten wir dann immer so 3-4 Wochen an einem Ort und reisen dann weiter. So bekommt man das ganze Land zu sehen. Um mobil zu sein, wollen wir uns dort ein gebrauchtes Auto kaufen. Es gibt in Neuseeland in fast allen größeren Städten Gebrauchtwagenhändler, die sich auf das Ver- und Ankaufen von Autos für bzw. von Backpackern spezialisiert haben. So bekommt man quasi die alten Kisten der Vorgänger, und das zu relativ günstigen Preisen.
Wenn sich dort rechts unten ein gutes Thema ergibt, können wir uns auch vorstellen, unsere Master-Thesis in Neuseeland zu schreiben. Das hängt natürlich auch stark von unseren Jobs und unserer Motivation ab. Aber so hätten wir den Vorteil, zurück in Deutschland gleich unser Studium abschließen zu können. Wäre aber auch nicht dramatisch, wenn das nicht funktioniert oder wenn wir kein geeignetes Thema finden. Dann hängen wir eben nochmal ein Semester dran.
Wenn unser Visum nach einem Jahr abgelaufen ist, oder uns vorher die Lust oder das Geld ausgeht, werden wir unsere Heimreise antreten. Unser Rückflug führt uns über Sydney und Bangkok, wo wir jeweils nochmal 1-2 Wochen Aufenthalt eingeplant haben (auch wiederum abhängig von Geld und Lust).
Da wir drei Vollblut-Medienstudenten sind, gibts hier noch eine Liste von medialem Equipment, welches uns auf unserer Reise begleiten und zur Gestaltung dieses Blog beitragen wird.
- Konica Minolta Dynax 5D, digitale Spiegelreflexkamera, Standard Objektiv, 1GB Compact Flash Karte
- Canon Legria HF200, digitaler FullHD-Camcorder, 2x 32GB SDHC Karte, 2700 + 850 mAh Akku
- Apple MacBook 13,3″, 2,2GHz Intel Core 2 Duo, 4GB RAM, OS X 10.6 Snow Leopard
- Mini-Stativ, großes Foto- und Videostativ
- externe 160GB Western Digital Festplatte, 2,5″, 2x externe 1,5 TB Western Digital Festplatte
- Samsung Galaxy, Android Smartphone mit 3G (UMTS) und GPS (unsere mobile Internet-Connection und Navigationssystem!)
Das ist alles, was mir im Moment einfällt.

Hallo Ihr reisenden, Kurze frage:
Ihr habt/hattet ja ein Smartphone dabei, hat sich das bewährt? Vor allem im Bezug auf GoogleMaps und UMTS? Hab auch Android hier liegen und weis nicht ob ich es mitnehmen sollte…
Gruß, ms
Hey ms,
ja, das hat sich super bewährt. Das UMTS-Netz ist hier in den bewohnten Gebieten relativ gut ausgebaut. GMaps verwenden wir regelmäßig als Navi-Ersatz. Wenn man dann aber in menschenleeren Gegenden unterwegs ist, wirds natürlich sowohl mit UMTS als auch mit GSM schwierig. Da hilft dann nur ein Navi mit auf der SD-Karte gespeicherten Karten. Oder eben ein klassischer Straßenatlas. Aber das ist auch okay, da es hier überland nicht so viele Straßen gibt, was die Navigation generell sehr einfach macht.
Außerdem dient uns mein Android-Phone als Internetersatz, wenn z.B. im Hostel keines verfügbar oder zu dies teuer ist. Habe dafür zu meiner Vodafone Supa Prepaid Karte ein Zusatzpaket, welches mir 512 MB Transfervolumen/Monat für 30 NZD erlaubt. Ist zwar nicht so ganz billig, aber mir als Internet-Suchti ist es das wert.
Falls du vorhast, auch mal abseits von Hostels / Campingplätzen zu übernachten, so wäre ein Ersatzakku (haben wir leider nicht) oder ein Auto-Ladegerät (haben wir) sinnvoll, da Smartphones ja schon immer recht viel Energie brauchen.
Gruß
Jere
Boa, geniales Blog
Mein Cousin und ich werden im Januar nach Neuseeland gehen bis September vermutlich, werden auch ein Blog machen und sind ebenso Medienbegeisert (studieren es zwar noch nich, kommt aber noch).
Werden auch einiges an Cams und so mitnehmen und auch son UMTS Ding holen zum bloggen, skypen und youtuben
freuen uns schon total.
Hey, vielen Dank! Habt ja noch ein bisschen Zeit zum Vorbereiten. Lasst uns wissen, wenn ihr einen Blog startet. Würde uns sehr interessieren, wie andere das so aufziehen.
Gruß aus Nelson
Jere